Hansas Aufstiegsmission startet - DAS will Breitenreiter sehen
Jetzt beginnt die Breitenreiter-Ära bei Hansa so richtig! Zwei Wochen lang konnte der 53-Jährige intensiv mit seiner Mannschaft arbeiten, Abläufe einstudieren und seine Startelf finden. Nahezu der komplette Kader steht ihm zur Verfügung. Am Samstag (14 Uhr) folgt bei den Würzburger Kickers sein Drittliga-Debüt. Rostock reist als Tabellensechster zum Tabellen-16. Die Erwartung ist klar: Die Breitenreiter-Elf soll mit einem Sieg starten.
In Würzburg zeigt sich erstmals, wie viel die Kogge schon von ihrem neuen Trainer gelernt hat. Auf die Frage, wie viel von seiner Handschrift zu erkennen sein werde, scherzt Breitenreiter: „100 Prozent, weil ich ja an der Seitenlinie stehe.“
Vor allem im Ballbesitz erwartet Breitenreiter Fortschritte. Neun von 15 Toren erzielten die Hanseaten bislang nach Standards. Künftig soll Hansa auch aus dem Spiel heraus gefährlicher werden.
Der Coach sagt: „Mit Ball, da bin ich mir ziemlich sicher, und das war vorher auch schon so, auch wenn es viele Tore über Standards waren, werden wir im Ballbesitz noch einmal, glaube ich, mehr Torchancen kreieren können mit der Zeit. Hoffentlich auch schon Samstag.“
Heißt: Hansa soll nicht auf den nächsten Freistoß oder Eckball warten, sondern Würzburg spielerisch knacken.
Personell sind fast alle mit dabei. Die letzte Entscheidung über die Nationalspieler Florian Bohnert und Jaaso Jantunen fällt noch. Innenverteidiger Lukas Wallner hatte bis Mitte der Woche Wehwehchen.
Breitenreiters Fokus liegt komplett auf seiner Premiere. Für einen entspannten Start in sein neues Leben an der Ostsee bleibt vorerst keine Zeit. Der Trainer: „Kaffee trinken in Warnemünde kann ich auch noch ein bisschen später.“
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