Stromausfall in der Kabine - Stuttgart gehen in München die Lichter aus
München – Erst Stromausfall, dann Abwehrausfall. Beim VfB Stuttgart gingen in München bei der 5:1-Auftaktpleite gleich doppelt die Lichter aus. VfB-Trainer Sebastian Hoeneß (44) bestätigte nach dem Spiel bei Sky, dass es in der Halbzeit zu einem Stromausfall in der VfB-Kabine kam.
Einfluss auf sein Team hatte der Vorfall aber wohl keinen. Hoeneß sagte: „Da war kein Licht mehr da. Es war hell genug, wir haben uns gesehen und wir sind nicht gestolpert. Also alles in Ordnung.“ Nach BILD-Informationen ging das Deckenlicht in der Gästekabine plötzlich nicht mehr. Aus den anschließenden Räumen drang aber noch genug Licht in den Umkleideraum. Auch der Besprechungsbildschirm funktionierte weiter. Die Vorbereitung auf die zweite Halbzeit lief also ungestört.
Nach dem Wiederanpfiff kam Stuttgart nach dem Stromausfall schlecht in die Partie. Aus dem Nichts erzielte der VfB dann doch den überraschenden Ausgleich (52./Vagnoman). Um sich in den Folgeminuten selbst den Stecker zu ziehen. Innerhalb von fünf Minuten kassierte der VfB das 1:2 und 1:3, das Spiel war entschieden. Zwei weitere Abwehr-Blackouts führten zum auch in der Höhe verdienten 1:5‑Endstand. Damit steht der VfB nach dem Stromausfall zumindest vorübergehend mit der roten Laterne da.
Sportboss Fabian Wohlgemuth (47) sagte nach dem Spiel: „Ich will auch nicht beschönigen, dass das ein schlechter Start in die Saison war. Im Grunde war es wieder ein normaler Tag. Das Gleiche habe ich schon im Pokal nach dem Endspiel gesagt. Das Ergebnis ist trotz der Niederlage deprimierend. Jetzt wissen wir, wo wir stehen. Das war eine Standortbestimmung gegen den deutschen Meister.“
Trainer Hoeneß sagte: „Ähnlich wie im Pokalfinale haben wir es nicht geschafft, die gute Phase mit einem Tor zu bestärken. Besonders ärgerlich ist es dann, über einen Standard in Rückstand zu geraten. Das zweite Tor darf in der Form nicht geschehen. Das ist zu einfach, zu billig. Unser Anspruch muss sein, in bestimmten Phasen Dinge noch besser zu machen, den Ball auch mal zu halten und das Momentum zu verändern.“
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