US-Einwanderungsbehörde: ICE nimmt Bootsführer nach Tragödie nahe Freiheitsstatue fest
Eine Frau und ein Baby kommen bei einem Bootsunglück im Hafen von New York nahe der Freiheitsstatue ums Leben.
Der Bootsführer wird angeklagt – und jetzt von ICE festgenommen.
Nach einem Bootsunglück mit zwei Toten im New Yorker Hafen nahe der berühmten Freiheitsstatue ist der Bootsführer von der umstrittenen US-Einwanderungsbehörde ICE festgenommen worden.
Der 46-Jährige aus El Salvador sei 2007 illegal in die USA gekommen, teilte ICE mit. „Sobald er sich vor der Justiz für seine Verbrechen verantwortet hat, werden wir sicherstellen, dass er schnell aus unserem Land entfernt wird“, sagte der US-Minister für innere Sicherheit, Markwayne Mullin, laut Mitteilung.
Bei dem Unglück waren vor rund zwei Wochen eine 27 Jahre alte Frau und ein fünf Monate altes Mädchen ums Leben gekommen.
Zwölf weitere Menschen konnten aus dem Wasser gerettet werden.
Warum das Ausflugsboot nahe Liberty Island, wo die weltberühmte Freiheitsstatue steht, kenterte, war zunächst unklar.
Ersten Untersuchungen zufolge waren mehr Menschen als erlaubt an Bord.
Bootsführer zunächst gegen Kaution freigelassen Der 46-jährige Bootsführer wurde wegen Gefährdung anderer angeklagt.
Er wurde zunächst gegen Kaution freigelassen, nun aber von ICE wieder festgenommen.
Die Abschiebung von Menschen, die sich ohne gültige Papiere in den USA aufhalten, ist eine Priorität der Regierung von US-Präsident Donald Trump.
Gegen das Vorgehen von ICE gibt es schon seit langem lautstarke Proteste in den USA.
Im Januar hatten Bundesbeamte bei Einsätzen die US-Bürger Renée Good und Alex Pretti erschossen.
Das Vorgehen der Beamten hatte für einen landesweiten Aufschrei gesorgt.
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