Wer ersetzt Hannovers Fan-Liebling? - Wagner hat ein Sturm-Problem
Jetzt ist die Befürchtung zur Gewissheit geworden. Hannovers neuer Trainer Sandro Wagner (38) muss bei seiner 96-Premiere am Samstag beim 1. FC Magdeburg (13 Uhr/Sky) auf seinen besten Torschützen verzichten. Lars Gindorf (25) kämpft immer noch mit den Nachwirkungen seiner Krankheit, fehlte beim Abschlusstraining und ist damit für die Zweitliga-Begegnung keine Option. Richtig bitter: Der Fan-Liebling ist mit drei Treffern in sechs Spielen Toptorjäger von 96.
Wer kann ihn ersetzen? Eine Option ist Husseyn Chakroun (21). Der traf gerade dreimal für den Libanon beim Freundschaftsspiel gegen die Malediven (6:0). Oder setzt Wagner auf Finnland-Stürmer Benjamin Källman (28)? Der Nationalspieler war vergangene Saison mit 14 Treffern bester 96-Schütze, unter Wagner-Vorgänger Christian Titz (55) trotzdem nicht gesetzt.
Beim Abschlusstraining ließ sich Wagner noch nicht in die Startelf-Karten gucken. Bei der Offensiv-Einheit ließ er Chakroun, Källman sowie Emir Sahiti (27) und Taycan Etcibasi (19) üben. Der Ex-Hamburger Sahiti dürfte ohnehin gesetzt sein. Etcibasi hat nur Außenseiterchancen auf den vakanten Gindorf-Platz. Der ehemalige Dortmund-Nachwuchsspieler hat allerdings im Gegensatz zu den Nationalspielern Chakroun und Källman bislang alle Einheiten unter Wagner mitgemacht und weiß, was der Trainer verlangt. „Wer für Lars spielen wird, werde ich noch nicht sagen“, mauert Wagner.
Unabhängig von der Besetzung der Offensive gilt für alle 96-Profis ein Grundsatz unter dem ehemaligen Nagelsmann-Assistenten: „Ich bin sehr anspruchsvoll. Was mir unabhängig vom Taktischen wichtig ist, ist, dass die Zuschauerinnen und Zuschauer aus Hannover Energie sehen und sehen, dass jeder alles für das Trikot gibt. Das ist die Basis. Wenn jeder alles für das Trikot gibt, bin ich meistens schon zufrieden.“
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