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„Jetzt ist Schluss“ - Google stoppt Trumps Ozean-Traum

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„Jetzt ist Schluss“ - Google stoppt Trumps Ozean-Traum

Washington – Wann immer sich der US-Präsident in einem Gewässer verewigte, ließ die Umsetzung von Google nicht lange auf sich warten: Im Kartendienst Maps heißt der Golf von Mexiko heute „Golf von Amerika“ und der Ontariosee „Amerikasee“. Doch jetzt hat es Donald Trump (80) offenbar zu weit getrieben! Für seine Idee, einen ganzen Ozean nach sich selbst zu benennen, soll er erstmals einen Korb bekommen haben. Trump selbst erzählte die skurrile Geschichte bei einem Wahlkampfauftritt im US -Bundesstaat Georgia. Demnach habe er sich unlängst mit Vertretern des Internetriesen ausgetauscht und dabei vorgeschlagen, den Atlantik oder Pazifik künftig „Trump Ozean“ zu nennen. Passend dazu habe er dem Unternehmen sogar eine neu beschriftete Landkarte zugeschickt. Die Reaktion von Google schilderte Trump drastisch: „Jetzt reicht’s. Jetzt ist Schluss. Wir machen das nicht mehr mit.“ Und weiter: „Ozeane sind etwas anderes. Sie erstrecken sich über viele, viele Länder.“

Ob sich der Austausch zwischen Trump und Google tatsächlich so abgespielt hat, ist offen – das Unternehmen selbst äußerte sich bislang nicht dazu. Und: Der US-Präsident ist bekannt dafür, Geschichten auch mal etwas zu übertreiben, um damit für Lacher beim Publikum zu sorgen. Doch Erfahrung mit spektakulären Umbenennungen hat Trump ebenfalls. 2025 unterschrieb er ein Dekret, das den Golf von Mexiko zum „Golf von Amerika“ machte. Nach Ärger über die kanadische Regierung folgte im August 2026 der Ontariosee an der Grenze zu Kanada – seitdem als „Amerikasee“ bekannt.

Innerhalb der USA war die Sache klar: Google passte die Namen für US-Nutzer an. Für den internationalen Dienst von Maps ist es jedoch komplizierter. Denn: Kein anderes Land hat sich den spektakulären Umbenennungen bislang angeschlossen. Das deutsche Google Maps nutzt deshalb sowohl die alten Namen als auch – in Klammern – die neuen Bezeichnungen.

Trump selbst beteuerte anschließend, er habe nur einen Scherz gemacht – der „Trump Ocean“ sei also keineswegs ernst gemeint gewesen. Ganz loslassen wollte er die Idee allerdings nicht. Sein Nachsatz: „Auch wenn es nicht die schlechteste Idee war, die ich je hatte.“

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