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Alle Spiele im Überblick - Füllkrugs Wahnsinns-Serie

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Alle Spiele im Überblick - Füllkrugs Wahnsinns-Serie

100 Jahre Weserstadion – und zu jeder guten Party gehört ein wenig Drama. Denn Gastgeber Bremen muss im dritten Spiel hintereinander einen Zwei-Tore-Rückstand drehen. Gegen Aufsteiger Paderborn heißt es am Ende 2:2, weil Werder Niclas Füllkrug hat.

Denn: Der (Ex-)Nationalspieler Füllkrug trifft gegen Paderborn gleich doppelt, ist bisher wohl der Spieler der ersten sechs Spieltage. Mit sechs Saisontoren steht er nun erstmal an der Spitze der Torschützenliste. Seit über zehn Jahren hat kein Werder-Star mehr in fünf aufeinanderfolgenden Spielen getroffen. Der letzte war im Frühjahr 2016 Claudio Pizarro.

Doch zunächst gibt Marino den Party-Crasher. Tigges bedient seinen Sturmpartner und der ballert die Kugel unter die Latte. Keine Chance für Hein im Werder-Tor. Nach 30 Minuten ist die Party-Stimmung dann erstmal komplett vorbei. Nach einem Einwurf trifft Tigges aus dem Gewühl zum 2:0 für Paderborn. Effektive Ostwestfalen.

Neun von zehn Toren hat Werder vor dem Paderborn-Spiel nach der Pause gemacht. In der 59. Minute sind es zehn von elf. NATÜRLICH ist es Füllkrug, der die Partystimmung wieder anheizt. Es ist schon das 5. Saisontor für den Heimkehrer, im 5. Spiel hintereinander. Das gelang ihm in seiner Karriere noch nie.

Sechs Minuten später sind es sechs Saisontore. „Lücke“ gleicht aus, trifft per Handelfmeter. Jetzt bebt das altehrwürdige Weserstadion, untermalt vom Nebelhorn, das bei jedem Werder-Tor ertönt.

In der 82. Minute vergibt Füllkrug nach einem katastrophalen Abwehrfehler der Paderborner die Chance auf das 3:2. Eine irre 2. Halbzeit.

Eigentlich ist er auf seiner Position nicht mehr Stammspieler. Doch aktuell ist Miro Muheim der HSV -Mann der Stunde. Der Schweizer Linksverteidiger wird beim 1:0 gegen Stuttgart schon wieder zum späten Tor-Helden. Einen Konter in der 88. Minute vollendet er mit einem satten Linksschuss – und eröffnet die Party im Volkspark.

Es ist der dritte Sieg in Folge für die Mannschaft von Trainer Merlin Polzin (35), der seit seiner Vertragsverlängerung nur noch gewonnen hat. Besonders: Bereits beim 3:2 in der Vorwoche bei Hoffenheim hatte Muheim per Traum-Volley in der Nachspielzeit zum Sieg getroffen.

Stuttgart ist in der ersten Hälfte die bessere Mannschaft. Rund zwei Drittel Ballbesitz, zudem zahlreiche gute Chancen. Undav mit der Schulter (9.) und an den Pfosten sowie Demirovic freistehend (15.) vorbei. Auch nach der Pause köpft Demirovic frei daneben, zerreißt sich vor Frust das Trikot und muss das Shirt wechseln.

Aber auch der HSV kommt auf seine Chancen. Vieira lenkt nach Bornauw-Kopfball den Ball mit dem Oberschenkel aufs VfB-Tor, wo Seimen hält (26.). Nach der Pause trifft Poulsen erst per Kopf den Pfosten, dann nach Vieira-Querpass die Latte.

Der FC Schalke 04 wartet weiter auf das erste Heimtor der Bundesliga-Saison. Die Königsblauen verlieren am 6. Spieltag gegen Mainz mit 0:1 und bleiben auch im dritten Heimspiel der aktuellen Bundesligasaison ohne eigenen Treffer.

Loris Karius verhindert zunächst noch einen frühen Rückstand. Schon nach wenigen Sekunden pariert er gegen Becker und Lee, wenig später rettet er erneut gegen den Mainzer Angreifer.

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