Notabriss Holstenstraße: Nachbarn dürfen zurück – Balkone und Hof bleiben gesperrt
Nach Wochen voller Sorgen können Nachbarn des teilweise abgerissenen Hauses in Altona endlich zurück in ihre Wohnungen – doch Balkone und Hinterhof bleiben tabu.
Wie geht es jetzt weiter? Die Nachbarn des wegen akuter Einsturzgefahr teilweise abgerissenen Wohnhauses in Hamburg-Altona können nach mehreren Wochen der Ungewissheit wieder in ihre Wohnungen.
Das Bezirksamt hat die Nutzungsuntersagung nach eigenen Angaben aufgehoben.
Damit können die Bewohnerinnen und Bewohner der Holstenstraße 199 sowie 191/193 wieder zurückkehren.
Aus Sicherheitsgründen gelte jedoch weiterhin eine Nutzungsuntersagung für Balkone, Terrassen und den Hinterhof.
Sicherungsmaßnahmen abgeschlossen „Die erforderlichen Sicherungsmaßnahmen am teilabgerissenen Gebäude wurden erfolgreich durchgeführt und sind nun abgeschlossen“, sagte Bezirksamtsleiter Sebastian Kloth.
Damit sei die Standsicherheit der Nebengebäude wieder gewährleistet. „Gleichzeitig erwarten wir vom Eigentümer weiterhin, seiner Verantwortung bezüglich weiterer Maßnahmen, die jetzt umgesetzt werden müssen, nachzukommen.“ Dazu zähle etwa die zusätzliche Absicherung der Hauseingänge.
Für die Mieterinnen und Mieter der vom Abbruch betroffenen Holstenstraße 195/197 war bereits vor rund zehn Tagen eine Lösung gefunden worden.
Der Altonaer Spar- und Bauverein eG (altoba) stellt der gesamten Hausgemeinschaft für bis zu zwei Jahre ein leerstehendes Gebäude in der weniger als einen Kilometer entfernten Chemnitzstraße zur Verfügung.
Eigentlich soll auch dieses Haus wegen Neubauplanungen abgerissen werden.
Erste Mieterinnen und Mieter könnten bereits im September einziehen.
Zuletzt gab es dort allerdings noch Probleme mit Bleileitungen.
Gebäude wegen erheblicher Mängel evakuiert Die Mieterinnen und Mieter mussten ihr Haus am 23.
Juli wegen erheblicher Mängel umgehend verlassen und durften auch nicht zurückkehren.
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