Konflikt USA-Iran: Sechs Monate Iran-Krieg: Eskalation oder Frieden?
Bombardierungen, Sanktionen, Verhandlungen: Ein halbes Jahr nach Kriegsbeginn zeichnet sich zwischen den USA und dem Iran kein Frieden ab.
Wo der Konflikt heute steht - und wie es weitergehen könnte.
Wenige Wochen sollte der Krieg im Iran nach Wunsch von US-Präsident Donald Trump dauern - doch auch ein halbes Jahr später liegen zentrale Kriegsziele in weiter Ferne.
Das Mitte Juni unterzeichnete Rahmenabkommen wurde als diplomatischer Durchbruch gefeiert, aber schon wenig später flammte der Krieg von Neuem auf.
Wo steht der Konflikt nach einem halben Jahr? Aktuell gibt es keine wesentlichen Kampfhandlungen zwischen den USA und dem Iran.
Das US-Militär bleibt jedoch in der Region präsent.
Dabei setzt die Marine die Seeblockade iranischer Häfen durch, um Teheran von wichtigen Einnahmequellen abzuschneiden.
Zugleich hilft sie nach US-Angaben Tankern bei der Passage durch die Straße von Hormus.
Ohne einen dauerhaften Waffenstillstand droht der Konflikt jederzeit wieder aufzuflammen, wie zuletzt Mitte Juli.
Seitdem sind auf diplomatischer Ebene keine erkennbaren Fortschritte erzielt worden.
Im Iran haben sich inzwischen Politiker durchgesetzt, die Verhandlungen mit den USA skeptisch sehen und stattdessen auf eine erneute militärische Eskalation vorbereitet sein wollen.
Zugleich will die iranische Führung die Straße von Hormus, die vor dem Krieg für den Schiffsverkehr offen war, weiter als Druckmittel nutzen.
Die angespannte Lage am Ölmarkt verteuert das Tanken auch in Deutschland und den USA.
Für Trump könnte das bald auch politisch Folgen haben: In rund zwei Monaten finden in den Vereinigten Staaten Kongresswahlen statt.
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