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Organisierte Kriminalität: Schusswaffengewalt - Durchsuchungen in der Hauptstadt

Stern ·
Organisierte Kriminalität: Schusswaffengewalt - Durchsuchungen in der Hauptstadt

Einsatzkräfte durchsuchen in Berlin Wohnungen und Objekte.

Der Verdacht: Handel mit halbautomatischen Schusswaffen.

Sieben Menschen werden vorläufig festgenommen, Waffen sichergestellt.

Die Ermittler wollen den Druck auf die Schusswaffengewalt -Szene weiter erhöhen: Hunderte Einsatzkräfte haben am frühen Morgen in sechs Berliner Bezirken elf Wohnungen, mehrere Autos und drei Gewerbeobjekte durchsucht.

Sieben Beschuldigte, gegen die wegen des Verdachts des gewerbsmäßigen Handels mit halbautomatischen Schusswaffen ermittelt wird, wurden vorläufig festgenommen, wie die Polizei mitteilte.

Sie sind zwischen 22 und 52 Jahre alt.

Die Ermittlungen dauern bereits seit April an.

Zwei scharfe Schusswaffen mit Munition sowie Mobiltelefone und andere Datenträger seien sichergestellt worden.

Die Razzien stehen den Angaben zufolge im Zusammenhang mit Ermittlungen der Sondereinheiten „Ferrum“ (lateinisch für „Eisen“) bei der Polizei und „Telum“ (lateinisch für „Angriffswaffe“) bei der Staatsanwaltschaft.

Diese richten sich gezielt gegen Schusswaffengebrauch im Bereich der Organisierten Kriminalität.

Beide Gruppen arbeiten eng zusammen und wurden als Reaktion auf die vermehrte Gewaltkriminalität in der Hauptstadt ins Leben gerufen.

Nach Angaben eines Sprechers handelte es sich um einen großangelegten Ermittlungsprozess.

Mit den Vorgängen rund um die Abgeordnetenhauswahl habe der Einsatz nichts zu tun.

Deutlicher Anstieg der Schusswaffengewalt Die Gewerkschaft der Polizei (GdP) verwies darauf, dass ein langer Atem nötig sei, um gegen Schusswaffengewalt in der Hauptstadt vorzugehen. „Die wachsende Durchbewaffnung wird man nicht von heute auf morgen stoppen, aber jede Waffe, die aus dem Verkehr gezogen wird, erhöht die Sicherheit“, teilte GdP-Sprecher Benjamin Jendro mit.

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