MV-Landtagswahl: Leif-Erik Holm - Wahlsieger, aber kein Siegmund
Im Kampf um die Schweriner Staatskanzlei setzte Leif-Erik Holm für die AfD auf bürgerliches und lockeres Auftreten.
Einen Vergleich muss er sich immer wieder gefallen lassen.
Nach der Landtagswahl in Mecklenburg-Vorpommern umarmt Leif-Erik Holm am Sonntagabend Parteifreunde auf der AfD-Wahlparty in Schwerin.
Gerade zeigen die ersten Prognosen, dass die AfD im Nordosten die Wahl gewonnen hat, wenn auch nicht ganz so deutlich wie zwei Wochen zuvor in Sachsen-Anhalt mit dem dortigen Spitzenkandidaten Ulrich Siegmund.
Er sei kein Ulrich Siegmund - diesen Satz über Holm hört man auf der Party immer wieder von AfD -Vertretern.
Für Holm stellten sich die Menschen im Wahlkampf nicht wie bei Siegmund für Fotos und Autogramme in langen Schlangen an.
Als ehemaliger Radiomoderator weiß der 56-Jährige aber auch, wie man locker und gut gelaunt auftritt und mit Menschen ins Gespräch kommt.
Daumen hoch, hochgekrempeltes Hemd und ein Lächeln in die Kamera - so präsentierte er sich häufig.
Zu Wahlkampfständen in seiner Heimatstadt Schwerin kam er mit Fahrrad und Kindersitz hinten drauf.
Als bürgerliches Aushängeschild seiner Partei bezeichnete ihn jüngst der Rostocker Politikwissenschaftler Wolfgang Muno.
Ehemaliger Radiomoderator Der gelernte Elektriker und studierte Volkswirt ist vierfacher Vater.
In Schwerin geboren, kam er während der Wendezeit zum Radio und arbeitete mehr als 20 Jahre als Moderator, zuletzt bei Antenne MV.
Dabei erlangt er eine gewisse Bekanntheit.
Bereits seit 2013 und damit seit der Anfangszeit der Partei ist er in der AfD.
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