Kohlebrand: Dauer-Schwelbrand: Luftmessungen sollen im September starten
Seit Wochen schwelt das Feuer unterirdisch und führt zu Rauch und unangenehmen Gerüchen in den umliegenden Orten.
Messungen sollen Auskunft über mögliche Gesundheitsrisiken geben.
Im September sollen Luftmessungen starten, um die Auswirkungen des unterirdischen Schwelbrands auf dem früheren Tagebaugelände bei Meuselwitz auf die umliegenden Orte zu untersuchen.
Derzeit werde ein Messplan von den Sachverständigen, die von der LMBV beauftragt wurden, ausgearbeitet, sagte eine Sprecherin des Landratsamts Altenburger Land.
Wenn dieser von den Behörden genehmigt ist, könnten die Messungen starten.
Ein Datum sei bisher nicht bekannt.
Seit Wochen schwelt der Brand im Altenburger Land in der Nähe der Landesgrenzen zu Sachsen und Sachsen-Anhalt.
Der Rauch verursacht laut der Flächeneigentümerin, der Lausitzer und Mitteldeutschen Braunkohleverwaltungsgesellschaft ( LMBV ), teils erhebliche Geruchsbelästigungen.
Messung an unterschiedlichen Orten in Planung Auf Anordnung der Stadt Meuselwitz soll an den von der Geruchsbelästigung betroffenen Orten an unterschiedlichen Stellen gemessen werden, wie es vom Landratsamt hieß.
Diese sollen Aussagen über eventuelle Gesundheitsgefährdungen ermöglichen.
Dabei werde eine Reihe von Parametern erhoben.
Teils ziehe der Geruch bis nach Sachsen und Sachsen-Anhalt.
Bedenken der Menschen, dass in der Kohlegrube Abfälle gelagert seien, räumte die LMBV aus, hieß es vom Landratsamt.
Nach ersten Einschätzungen der Sachverständigen sollen „transportable Luftsammler“ in betroffenen Orten aufgestellt werden, die eventuelle Schadstoffe sowie meteorologische Daten aufnehmen könnten.
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