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Umsätze sinken: Sparsame Verbraucher: Möbelbranche kommt nicht aus der Krise

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Umsätze sinken: Sparsame Verbraucher: Möbelbranche kommt nicht aus der Krise

Steigende Kosten, zögernde Kunden und Kurzarbeit: Die Möbelbranche steht unter Druck.

Selbst Branchenriese Ikea bekommt die Flaute zu spüren.

Einen Lichtblick gibt es aber.

Steigende Verbraucherpreise und mehr Ausgaben für Freizeit: Kunden halten sich beim Möbelkauf zurück.

Im ersten Halbjahr erzielten die Möbelhersteller nominal 2,7 Prozent weniger Umsatz als im Vorjahreszeitraum, wie der Verband der deutschen Möbelindustrie (VDM) unter Berufung auf vorläufige amtliche Zahlen berichtete.

Insgesamt lag der Umsatz bei 7,7 Milliarden Euro.

Immerhin stiegen die Erlöse bei Küchenmöbeln um ein Prozent.

Selbst der Branchenriese Ikea hat Probleme.

VDM-Geschäftsführer Jan Kurth verwies auf ein schwieriges Umfeld.

Neben steigenden Material-, Energie- und Lohnkosten belaste das weiter schwache Konsumklima die Branche.

Ein immer größerer Teil der Kaufkraft fließe in Reisen und Freizeit.

Hinzu kämen ein stockender Wohnungsbau und wachsender internationaler Wettbewerbsdruck.

Während der Trend bei Küchen positiv ist, sanken die Umsätze in den übrigen Kategorien, am stärksten bei Polstermöbeln (minus 10 Prozent).

Besonders schwach lief das Geschäft auf dem Heimatmarkt, das um 4,1 Prozent schrumpfte.

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