Ist der Union-Ungar bald raus? - Das sagt Schäfer zur Aebischer-Verpflichtung
Für ihn wird‘s jetzt eng! Mit Michel Aebischer (29) hat Union Berlin einen weiteren Mittelfeldspieler verpflichtet. Er soll die Qualität bringen, die den Eisernen auf der Zehner-Position noch fehlte. Ist da überhaupt noch Platz für András Schäfer (27)?
Den neuen Konkurrenzkampf nimmt Schäfer mit Humor. Der Ungar scherzt: „In viereinhalb Saisons hatte ich mindestens 30 Konkurrenten. Und ich bin immer noch hier.“ Auch in dieser Saison ist die Konkurrenz groß. Vor Aebischers Verpflichtung duellierte sich Schäfer um die Zehner-Position mit Woo-Yeong Jeong.
Das Problem: Schäfer kann zwar auch defensiver eingesetzt werden. Dort sind aber Aljoscha Kemlein (22) und Rani Khedira (32) als Doppel-Sechs gesetzt. Dass er solche Situationen schon aus den letzten Jahren bei Union kennt, macht Schäfer an einem Beispiel fest.
Schäfer erzählt: „Damals, als Janik Haberer zu uns kam, ging es auch darum, dass er auf meiner Position spielt. Am Ende haben wir in den ersten Jahren sehr oft zusammengespielt.“ Während bei Schäfer noch diskutiert wird, wie seine Rolle künftig aussehen wird, ging Haberer in der Saisonvorbereitung unter. Im Team des neuen Trainers Mauro Lustrinelli (50) ist Haberer nur noch Ersatzspieler.
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