Russland unter Verdacht - Geheimes Waffenlager bei Berlin ausgehoben
Berlin – Sollte damit Politiker oder prominente Wirtschaftsbosse umgebracht werden? Deutsche Sicherheitsbehörden haben einen brisanten Fund nahe der Hauptstadt gemacht. In einem Wald in Brandenburg entdeckten Beamte ein geheimes Waffenlager. Der Verfassungsschutz vermutet: Russische Geheimdienste stecken dahinter!
In dem Depot lagen zwei Handfeuerwaffen, also Pistolen. Das berichten NDR, WDR und Süddeutsche Zeitung. Inzwischen ermittelt die Bundesanwaltschaft. Der Verdacht: Vorbereitung einer schweren staatsgefährdenden Gewalttat. Ein Tatverdächtiger wurde bereits vor einiger Zeit in Rumänien festgenommen. Er könnte das Versteck angelegt haben.
Die Beamten bekamen einen Hinweis und fanden das Lager schon im vergangenen Spätsommer. Deutsche Sicherheitsbehörden sind sich sicher: Die Waffen wurden für Agenten hinterlegt, die im Auftrag Russlands sogenannte kinetische Operationen ausführen sollten. Damit sind Attentate oder Anschläge gemeint.
Die gefundenen Waffen machten die Ermittler funktionsunfähig. Dann überwachten sie das Depot – ohne Erfolg. Möglicherweise bekamen die Täter die Entdeckung mit, berichten Norddeutscher Rundfunk, Westdeutscher Rundfunk und „Süddeutsche Zeitung“. Der Verfassungsschutz wollte sich auf Anfrage nicht zu dem Fall äußern. Die russische Botschaft antwortete ebenfalls nicht.
Der Verfassungsschutz warnt seit vielen Monaten vor möglichen russischen Attentaten auf Personen in Deutschland. Moskau setze zunehmend auf hybride Angriffe – darunter Spionage, Cyberattacken und Sabotage. Besonders alarmierend: Laut Verfassungsschutz-Chef Sinan Selen gibt es auch Hinweise auf die Ausspähung von Personen im Zusammenhang mit mutmaßlichen Attentatsplänen. Russland führt seit mehr als vier Jahren einen verbrecherischen Angriffskrieg gegen die Ukraine .
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