Technologiekonzern: Bosch steigert Umsatz leicht - Kerngeschäft drückt Ergebnis
Die deutsche Autoindustrie steckt in der Krise, das trifft auch Bosch.
Sondereffekte im Zuliefergeschäft belasten das Ergebnis des Branchenriesen.
Der Umsatz wächst - aber maßgeblich durch Zukäufe.
Der Technologiekonzern und Autozulieferer Bosch hat im ersten Halbjahr keine großen Sprünge gemacht.
In den ersten sechs Monaten dieses Jahres stieg der Umsatz im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 3,6 Prozent auf 46,4 Milliarden Euro, wie das Unternehmen aus Gerlingen bei Stuttgart mitteilte.
Allerdings kam das Wachstum vor allem durch Zukäufe zustande.
Bosch hatte im Laufe des vergangenen Jahres das Heizungs-, Lüftungs- und Klimatisierungsgeschäft von Johnson Controls und Hitachi übernommen.
Einen Rückgang gab es hingegen bei der Profitabilität.
Der bereinigte Gewinn vor Zinsen und Steuern (Ebit) - Bosch spricht von einem operativen Ebit - sank von 2,3 Milliarden Euro auf 2,2 Milliarden Euro.
Entsprechend ging dessen Anteil am Umsatz von 5,1 Prozent auf 4,6 Prozent zurück.
Vor allem Sondereffekte aus dem Mobilitätsgeschäft hätten das Ergebnis belastet, hieß es laut Mitteilung.
Bosch führte unter anderem Wertminderungen auf Produktionsanlagen an, weil die E-Mobilität langsamer als erwartet hochlaufe.
Prognose für 2026 bestätigt Das Ergebnis nach Steuern lag im ersten Halbjahr bei rund 1,1 Milliarden Euro.
Trotz des anspruchsvollen und herausfordernden Umfelds bestätigte Bosch seine Umsatz- und Ergebnisprognose für das Gesamtjahr.
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