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Kultur

22. Verhandlungstag: Angeklagte im Fall Fabian berichtet von Pflaster

Stern ·
22. Verhandlungstag: Angeklagte im Fall Fabian berichtet von Pflaster

Im Mordprozess um den getöteten achtjährigen Fabian bricht die Angeklagte ihr Schweigen.

Sie geht auch auf ein Beweisstück ein, das im Prozess eine Rolle spielte.

Die im Fall des achtjährigen Fabian des Mordes angeklagte Frau hat in ihrer ersten Aussage vor dem Landgericht Rostock auch die Beziehung zu dem Kind beschrieben.

Ihr etwa gleichaltriger Sohn und Fabian hätten sich gut verstanden, sagte die 30-Jährige.

Im August 2025 hätten sie zu dritt sogar noch einen gemeinsamen Ausflug an einen Badesee gemacht.

Dabei habe sich Fabian leicht am Fuß verletzt.

Sie habe die kaum blutende Wunde mit einem Pflaster versorgt und mit einer Küchenrolle abgetupft, ohne das Blatt von der Rolle abzureißen. „Dann war Fabians Welt wieder in Ordnung.“ Die Ermittler hatten die Küchenrolle mit dem Blut des Kindes in der hinteren Tür ihres Autos gefunden und als Beweismittel in den Prozess eingeführt.

Die Angeklagte verlas ihre Aussage, die sich von einem großen Stapel DIN-A-4-Blätter.

Dabei berichtete sie auch unter Tränen vom Tod ihres Lieblingspferdes.

Nach einer halben Stunde unterbrach der Richter die Anhörung, um der Angeklagten eine kurze Pause zu gewähren.

Die 30-jährige Frau soll Fabian laut Anklage am 10.

Oktober 2025 an einem Teich bei Klein Upahl, etwa 15 Kilometer südlich von Güstrow, erstochen und den Leichnam anschließend in Brand gesetzt haben.

Das Motiv soll mit dem Verhältnis der Angeklagten zu Fabians Vater und dem zeitweisen Ende dieser Beziehung zusammenhängen.

In dem seit dem 28.

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