Brisantes Rheinderby: Zwei Trainer im Fokus: Die besondere Brisanz des Rheinderbys
Der eine Krisenclub hat den Trainer bereits gewechselt, beim anderen könnte dies bald passieren.
Sowohl für den 1.
FC Köln als auch Borussia Mönchengladbach geht es diesmal im Derby um sehr viel.
Alleine aus sportlicher Sicht sind beide Clubs zum Siegen verdammt.
Selten steckte insbesondere für die beiden Trainer in einem Rheinderby so viel Brisanz wie diesmal.
Der Fokus liegt am Sonntag (15.30 Uhr/DAZN) zunächst mal auf Borussia Mönchengladbachs neuem Trainer Alexander Blessin. „Ich freue mich sehr, direkt mit einem Derby zu starten“, sagte der neue Coach des Tabellenletzten der Fußball-Bundesliga vor seiner Premiere.
Nach dem schlechtesten Bundesligastart der Borussia überhaupt mit null Punkten und schon 16 Gegentoren aus den ersten vier Spielen soll das Derby beim 1.
FC Köln zum „Gamechanger“ werden. „Das ist die Möglichkeit, mit einem Spiel wieder sehr viel gutzumachen“, sagte Blessin.
Möglichkeit, mit einem Spiel viel zu ändern Geht das gut, rückt der Fokus freilich rasant auf seinen angeschlagenen Kölner Kollegen René Wagner.
Von den Clubbossen bekommt der im Umfeld wenig beliebte 38-Jährige (noch) Rückhalt. „Es bleibt dabei, was ich jüngst gesagt habe: René Wagner genießt unser volles Vertrauen“, bestätigte Präsident Jörn Stobbe jüngst dem „Kölner Stadt-Anzeiger“.
Das hat einen Grund: Im Sommer hielt Sportchef Thomas Kessler trotz des mauen Saison-Endspurts mit nur sechs Zählern aus sieben Spielen an Wagner fest.
Anders als sein Gladbacher Kollege Rouven Schröder will sich Kessler nicht die Blöße geben, einen Fehler einzugestehen und setzt auf das Derby.
Gelingt im emotionalsten Spiel des Jahres ein Sieg, würde dies die Stimmung im traditionell unruhigen FC-Umfeld schlagartig verbessern.
Am Niederrhein hatte Schröder schon nach drei Spielen und drei Niederlagen keine Probleme damit, seine Beurteilung aus dem Sommer zu korrigieren und den bereits deutlich angeschlagenen Eugen Polanski doch noch verspätet freizustellen.
5News hat diese Zusammenfassung aus dem öffentlichen Feed der Quelle übernommen. Der vollständige Artikel mit allen Details steht auf www.stern.de — der Inhalt gehört Stern.