Wenn die AfD diktiert
stellen Sie sich vor, Sie sind Journalist, es ist Wahlkampf und Sie haben Fragen an die AfD. Dann können Sie in Sachsen-Anhalt derzeit was erleben. Kritische Fragensteller werden abgedrängt und persönlich angegangen, die Begegnung von eigenen Video-Streamern gefilmt und anschließend mit einer Kampagne auf Social Media lächerlich gemacht. Das gibt reichlich Klicks, Applaus und Häme von vielen AfD-Fans, die sich von den sogenannten "Mainstream-Medien" längst abgewendet haben. Und die Fragen bleiben unbeantwortet.
Der Umgang mit unliebsamen Journalisten ist nicht das einzige Beispiel dieser Art. Am 6. September wird in Sachsen-Anhalt gewählt. Die AfD und ihr Spitzenkandidat Ulrich Siegmund sehen sich auf dem Weg zur Macht, und was unter dem Slogan "Alles ist möglich" alles passieren könnte, zeigt schon ihr Programm.
So ist der AfD beispielsweise die Kultur nicht deutsch genug. Laut Programm bringen "die Theater in Sachsen-Anhalt so gut wie keine deutschen Stücke mehr auf die Bühne". Das stimmt nicht - die Redaktion frontal hat die aktuellen Spielpläne geprüft. Unsere Reporter ließen sich auch nicht davon abhalten, AfD-Politiker zur nachweislichen Falschaussage zu befragen. Die Antworten von Siegmund und Co.: ausweichend. Und Kulturschaffende werden zudem auch noch bedroht, zumindest ihre Finanzierung. So sollen sie ein schriftliches Bekenntnis zum Patriotismus abgeben, ansonsten könnte die staatliche Förderung entfallen.
Fest steht: Die AfD in Sachsen-Anhalt will das Land radikal umbauen. Dabei predigt die Partei, die gerne mit "Mut zur Wahrheit" wirbt, auch schon mal Halb- und Unwahrheiten. Und mit kritischen Stimmen möchte sie bei absoluter Mehrheit womöglich so umgehen, wie sie es ansonsten anprangert: diktatorisch.
Iran versuchte einen meiner Söhne "zu töten" - Netanjahu: Iran hat nach den Worten von Israels Regierungschef Benjamin Netanjahu versucht, einen seiner beiden Söhne zu töten. Das sagte Netanjahu in einem Telefoninterview mit dem israelischen Sender Channel 14 am Montag, ohne weitere Einzelheiten zu nennen.
Erneut Tanker in Straße von Hormus angegriffen: In der Straße von Hormus ist erneut ein Öltanker angegriffen worden. Der Tanker sei vor der Küste des Omans von einem "unbekannten Geschoss" getroffen worden, meldet die britische Behörde zur Sicherheit der Schifffahrt (UKMTO). Die Besatzung sei in Sicherheit.
Weitere News-Updates zur Lage und zu Reaktionen erhalten Sie jederzeit auch in unserem Liveblog zum Angriff auf Iran . Alle Berichte rund um Iran finden Sie auf unserer Themenseite.
London und Kiew schließen Abkommen zu KI: Die Ukraine und Großbritannien haben ein Abkommen zur Zusammenarbeit bei der militärischen Nutzung von KI geschlossen. Diese Partnerschaft verbinde die "unübertroffene Erfahrung im Einsatz" der Ukraine mit dem britischen "KI-Ökosystem von Weltklasse", teilte der britische Premier Andy Burnham am Montag mit.
Außenminister Wadephul und Rubio telefonieren: Bundesaußenminister Johann Wadephul (CDU) und US-Außenminister Marco Rubio haben telefonisch über die Ukraine beraten.
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