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Berlin-Neukölln: Großeinsatz nach Bombenfund - Stundenlange Evakuierung

Stern ·
Berlin-Neukölln: Großeinsatz nach Bombenfund - Stundenlange Evakuierung

Der Fund einer Fliegerbombe in Neukölln bedeutet für Anwohner und die Einsatzkräfte einen enormen Kraftakt.

Tausende müssen das Gebiet verlassen.

Tausende Menschen in Berlin -Neukölln müssen wegen einer entdeckten Fliegerbombe aus dem Zweiten Weltkrieg vorübergehend ihre Wohnungen verlassen.

Im Neuköllner Schifffahrtskanal wurde am Mittwochvormittag eine solche Bombe gefunden.

Rund 5.600 Haushalte sind betroffen, wie die Polizei mitteilte.

Noch im Verlauf des Tages soll der Blindgänger entschärft werden.

Der Zeitpunkt war am Abend offen - die Evakuierung zog sich Stunden lang hin.

Um den Fundort wurde ein 500 Meter großer Sperrkreis eingerichtet. „Die Kollegen melden durchgehend, dass ihre Straßenzüge immer leerer werden“, sagte eine Polizeisprecherin.

Allerdings dauere die Evakuierung an.

Polizeisprecher Martin Halfeld sagte dem RBB, bisher seien rund 1.000 Haushalte evakuiert.

Wenn dann die Entschärfung der Bombe beginne, werde das etwa zwei Stunden dauern.

Seniorenheim wird nicht evakuiert Im Sperrkreis gibt es auch eine Obdachlosenunterkunft, eine Kita und ein Seniorenheim.

Das Heim muss aber nicht geräumt werden: Mit dem Altenheim sei abgemacht worden, dass die Bewohner im Haus bleiben könnten und es nicht verlassen müssten, sagte der Sprecher.

Sie sollten sich aber nur im Hausinneren aufhalten und nicht an den Fenstern.

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