Geheimflug am Montagabend! - Hier landet Nkunku in der Bundesliga
Am Montagabend um 21.43 Uhr hatte Christopher Nkunku (28) wieder Leipziger Boden unter den Füßen! Drei Jahre nach seinem Abschied ist er zurück.
Quasi per Geheimflug: Denn der Privatjet von „The Flying Bulls“, der privaten Flugflotte von Red-Bull, war nicht auf der Plattform Flightradar gelistet. Am frühen Abend war die Maschine in Salzburg gestartet, hatte in Mailand zwischen gestoppt und war dann mit Nkunku an Bord nach Leipzig aufgebrochen. Dort wurde er von RB-Teammanager Babacar N’Diaye (52) in Empfang genommen.
Der Franzose, der einst vier Jahre lang für RB Leipzig gekickt hat und 2023 für 60 Mio. Euro zum FC Chelsea verkauft worden war, absolviert am Dienstag seinen Medizincheck. Geht alles seinen Gang, wird er anschließend einen Vertrag über eine Einjahres-Leihe unterschreiben.
RB Leipzig zahlt an die AC Mailand , wo Nkunku noch einen Vertrag bis 2030 hat, eine Leihgebühr von 3 Mio. Euro. Die Kaufoption im kommenden Sommer beträgt nach BILD-Informationen dann 28 Mio. Euro.
Hoffnungsträger Nkunku! Für die Kaderplanung soll der Franzose eine wichtige Rolle spielen und Leipzig flexibler machen. Nkunku ist eine Offensiv-Allzweckwaffe – er kann Mittelstürmer und auf den Außenbahnen spielen. Außerdem auch als hängende Spitze, also als sehr offensiver Zehner, im 4-3-3-System von Martin Demichelis (45).
Der Trainer hatte zuletzt weitere Neuzugänge gefordert, aber auch klar auf einen engen und konstruktiven Austausch mit Marcel Schäfer (42) verwiesen. Der Sport-Geschäftsführer setzt mit dem bevorstehenden Nkunku-Transfer ein Achtungszeichen. Auch England-Klub Newcastle hatte sich um Nkunku bemüht.
Doch der wollte – und das ist doch schon mal ein gutes Zeichen – nur nach Leipzig. Hier hatte er schließlich seine besten Jahre: Er war 2022 „Fußballer des Jahres“ und Bundesliga-Torschützenkönig der Saison 2022/23 mit 16 Treffern.
Auch wenn Rückholaktionen immer ein gewisses Risiko mit sich bringen, die Fans freuen sich auf die Rückkehr des bodenständigen Franzosen.
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