Platzsturm während der Partie - Brutale Massenschlägerei bei Erstliga-Spiel!
Wir haben erst am Freitagabend die schlimmen Bilder im DFB-Pokal beim Südwest-Derby zwischen Waldhof Mannheim und dem 1. FC Kaiserslautern (0:1 n.V.) gesehen. In Kolumbien kam es am Samstag zu widerlichen Szenen beim Erstliga-Spiel zwischen Santa Fe und America de Cali (0:0).
In der 33. Minute wurde die Partie nach einem Platzsturm unterbrochen. Grund dafür soll ein Fahnenklau gewesen sein. Bereits zuvor hatten sich Chaoten beider Mannschaften auf den Tribünen geschlagen. Anschließend verlagerten sich die Ausschreitungen auf das Spielfeld. Der Torhüter von America de Cali, Jean Fernandes, lag zu dem Zeitpunkt am Boden und sollte behandelt werden. Ein angelaufener Chaot schoss ihm aus kürzester Distanz den Ball ins Gesicht.
In den sozialen Medien veröffentlichte er das schockierende Video. Fernandes: „Das ist der Moment, in dem ich am Boden liege und der Fan, der das Spielfeld betreten hat, mir gegen den Kopf tritt.“
Der Schiedsrichter schickte beide Teams in die Kabinen, als die Ultras den Platz fluteten. Sie gingen mit Stühlen, Stöcken und weiteren Gegenständen aufeinander los. Die Polizei lief ebenfalls auf das Feld und versuchte, die Massenschlägerei mit Tränengas aufzulösen.
Nach 50 Minuten Unterbrechung wurde die Partie wieder angepfiffen. Der Trainer von America de Cali, David Gonzalez, sagte nach dem Skandalspiel deutlich: „Ja, das ist eine absolute Schande. Wir als Volk halten eines Tages zusammen, und am nächsten zerstören wir jede Form von Zusammenhalt und jedes Bündnis, das existiert. Wir sind eine Schande. Was man heute auf dem Spielfeld gesehen hat, war wie eine Rückkehr zu den Geschichtsbüchern, die wir in der Schule gelesen haben: zu den Kriegen zwischen den Spaniern und den Ureinwohnern. Nur sind es heute keine Schwerter mehr, sondern Messer.“
Wie lokale Medien übereinstimmend berichten, haben Behörden in Bogotá die Ermittlungen aufgenommen.
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