„Können noch viel mehr erwarten“ - Besondere Rückkehr für Stuttgarts Führich
Stuttgart – Inzwischen ist Chris Führich (28) Nationalspieler, kommt für den DFB auf zehn Spiele. Seinen Durchbruch feierte der Flügelflitzer in der Zweitliga-Saison 2020/21 beim SC Paderborn. Jetzt kommt es zur Rückkehr.
Kurios: Als Führich vor fünf Jahren zum VfB wechselte, war der heutige Sportvorstand Fabian Wohlgemuth (47) noch in Diensten des SC Paderborn . Und verhandelte mit Ex-Stuttgart-Boss Sven Mislintat (53) über den Transfer. Nach langem Poker gab der SCP grünes Licht, und Führich ging für 2,5 Mio. Euro zum VfB, wo ihm unter Trainer Sebastian Hoeneß (44) der Durchbruch zum Nationalspieler gelang.
In dieser Saison ist Führich nach fünf Pflichtspielen noch ohne Tor und Vorlage. Dabei gab der DFB-Star in den letzten Monaten Vollgas. Hoeneß: „Die Vorbereitung war überragend, er ist sehr gut reingekommen. Das konnte er zum Teil auf die Saison übertragen. Trotzdem glaube ich, dass wir auch von Chris noch viel mehr erwarten können. Ich bin positiv, dass er uns in den nächsten Wochen noch zeigen wird, wo sein Limit ist.“
Gegen seinen Ex-Klub dürfte Führich besonders motiviert sein. Vor allem nach seinem bitteren Abstecher zur DFB-Elf. In den Niederlanden (1:1) durfte Führich 26 Minuten zeigen, was er drauf hat. Bei der Pleite gegen Griechenland (0:1) ließ Neu-Bundestrainer Jürgen Klopp (59) den VfB-Star 90 Minuten auf der Bank.
Trotzdem hat Stuttgarts Trainer gute Aktionen von seinem Schützling gesehen. Hoeneß: „Chris hatte bei der DFB-Elf eine gute Einwechslung. Er hätte aus dem Spiel mit zwei Torvorlagen herausgehen können, wenn die Kollegen mehr Kaltschnäuzigkeit an den Tag gelegt hätten. Das spricht dafür, dass er einen Einfluss auf das Spiel hatte. Jetzt geht es in den nächsten Spielen beim VfB darum, zu zeigen, dass er noch mehr Spielzeit bekommen möchte. Das traue ich ihm allemal zu.“
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