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Hoffnung auf DFB-Comeback - Gosens ist jetzt Lauer-Jäger!

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Hoffnung auf DFB-Comeback - Gosens ist jetzt Lauer-Jäger!

Gelsenkirchen – Seit einem Jahr und drei Monaten wartet Robin Gosens (32) auf einen Einsatz bei der Nationalmannschaft. Der Linksverteidiger war zuletzt im Juni 2025 bei der 1:2-Pleite im Nations-League-Halbfinale gegen Portugal im Einsatz. Ein Grund: die starke Konkurrenz auf seiner Position. Trotzdem träumt der gebürtige Emmericher weiter von einer Rückkehr!

Am Donnerstag wird Neu-Bundestrainer Jürgen Klopp (59) seinen Kader für die anstehenden Länderspiele gegen die Niederlande (24.9.), Griechenland (27.9./4.10.) und Serbien (1.10.) bekannt geben. Auf Schalke ist die Hoffnung groß, dass es aus den königsblauen Reihen zeitnah wieder einen deutschen Nationalspieler gibt. Die möglichen Kandidaten: Gosens, Loris Karius (33) und zuletzt gab es auch Gerüchte um Soufiane El-Faouzi (24).

Klar ist: Karius hat trotz seiner bärenstarken Leistungen (BILD berichtete) scheinbar nur Außenseiterchancen. Klopp setzt wohl auf Marc-André ter Stegen (34/Ajax) als Nummer 1. Jonas Urbig (23/Bayern) und Alexander Nübel (29/Besiktas) haben dazu die besten Chancen, ebenfalls nominiert zu werden.

Und auch Gosens scheint keine Einladung zu bekommen. Der Verteidiger: „Ich hatte noch keinen persönlichen Kontakt zu Jürgen Klopp. Ich versuche, vorn wegzugehen mit Leistungen. Das hat gegen Union ganz gut geklappt.“ In der Hauptstadt hatte Gosens einen großen Anteil, erzielte die 1:0‑Führung. Und weiter: „Ich kenne meinen Auftrag: Ich bin nicht der gesetzte Stammspieler, sondern der, der im Hintergrund lauert. Ich weiß, dass ich auf der Seite mit Nathaniel Brown (Bayern, d. Red.), David Raum (Leipzig, d. Red.) und Maxi Mittelstädt (Stuttgart, d. Red.) drei sehr starke Konkurrenten habe, die aktuell sehr stark performen.“

Bis zur Europameisterschaft 2028 haben Gosens und Karius viel Zeit, um ihre aktuellen Leistungen zu bestätigen und sich dem Bundestrainer anzubieten. Und solange der die Tür nicht komplett zudonnert, werden beide ihren Traum weiter verfolgen. Gosens: „Mein Ziel ist, Schalke weiterzuhelfen. Wenn ich das tue, rücke ich vielleicht auch wieder in den Fokus der Nationalmannschaft. Solange mir keiner sagt: ‚Hör auf zu träumen, das ergibt keinen Sinn mehr’, werde ich weiterhin daran glauben.“

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