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Markenzeichen Hitlers: Wie Adolf Hitler zu seinem Bart kam und was er bedeutet

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Markenzeichen Hitlers: Wie Adolf Hitler zu seinem Bart kam und was er bedeutet

Später hieß er „Hitler-Bart“, doch Adolf Hitler und seine Zeitgenossen verbanden mit dem Oberlippenbart etwas anderes.

Mit dem Bärtchen stilisierte er sich zum Führer.

Der Bart wurde zu seinem Markenzeichen, dabei war der markante zwei Finger breite Schnauzbart weder Adolf Hitlers Erfindung, noch zeichnete er ihn individuell aus.

Tatsächlich war der knappe Bart ein Erkennungszeichen, das damals jeder verstand – dessen Bedeutung heute aber vergessen ist.

Neben Hitler gibt es einen weiteren bekannten Träger des Zweifingerbarts, Charlie Chaplin.

Erfunden haben die beiden den quadratischen Bart nicht, prominente Träger finden sich schon hundert Jahre vorher.

Eine Mode des knappen Bärtchens in den USA setzte schon vor 1900 ein und hat nichts damit zu tun, wie Hitler zu dem Schnauzer kam.

In der Zeit vor dem Ersten Weltkrieg galt ein Schnurrbart als wahre Manneszier.

Er wurde gepflegt, gezwirbelt, und nachts trug der Mann von Welt eine spezielle Maske, damit der kostbare Bart nicht aus der Form geriet.

In den Romanen der Zeit – etwa dem „Bel Ami“ von Maupassant – kann man nachlesen, wie bedeutend ein Schnurrbart sein konnte.

Er sollte Energie und Manneskraft ausdrücken und das weibliche Geschlecht elektrisieren.

Der quadratische Schnauzer der US-Mode – Toothbrush Moustache – war ein Bruch mit der Ästhetik des 19.

Jahrhunderts.

Der Bart des Kaisers So modern war der junge Hitler nicht, vor dem Krieg trug er einen Schnurrbart wie sein Kaiser.

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