Forsa-Umfrage: Sollte Manuela Schwesig neue Parteivorsitzende der SPD werden?
Die Mehrheit der Deutschen traut Manuela Schwesig, bisherige Ministerpräsidentin von Mecklenburg-Vorpommern, das Amt zu.
Wer unterstützt sie? Nach dem Rücktritt ihrer Bundesvorsitzenden Bärbel Bas will die SPD Anfang nächsten Jahres eine neue Parteiführung wählen.
Laut Forsa-Umfrage im Auftrag von stern und RTL halten 52 Prozent der Deutschen, die Manuela Schwesig kennen, sie für das Amt geeignet.
33 Prozent sprechen ihr die Kompetenzen dafür ab.
Vor allem Ostdeutsche trauen der bisherigen Ministerpräsidentin von Mecklenburg-Vorpommern die Parteiführung zu.
Bei den Parteien erhält Schwesig den größten Zuspruch von ihren Genossen, den Anhängern der SPD.
Aber auch von den Unterstützern der Union, der Grünen und der Linkspartei traut ihr jeweils eine Mehrheit das Amt zu.
Ablehnung erfährt sie hingegen von Sympathisanten der AfD.
Manuela Schwesig: selbstbewusste Sozialdemokratin Manuela Schwesig ist seit 2017 Vorsitzende der SPD Mecklenburg-Vorpommern und Ministerpräsidentin des Bundeslandes an der Ostsee.
Während des Wahlkampfes hatte sie vor allem die Vorschläge der Regierung zur Reform der Renten kritisiert, insbesondere wegen der Abschaffung der abschlagsfreien Rente nach 45 Beitragsjahren.
Der Kommission warf sie vor, die Experten hätten sich „nicht konkret mit der besonderen ostdeutschen Biografie beschäftigt“.
Bundeskanzler Friedrich Merz kritisierte Schwesig daraufhin, ihr Wahlkampf habe dazu geführt, dass die CDU nicht mehr im Schweriner Landtag vertreten sei.
Das Meinungsforschungsinstitut Forsa befragte 1007 Deutsche für die repräsentative Erhebung im Auftrag von stern und RTL am 15. und 16.
Oktober 2026.
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