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Fortunas 4. Trainer in 13 Monaten - Langeneke soll Aufstieg retten

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Fortunas 4. Trainer in 13 Monaten - Langeneke soll Aufstieg retten

Düsseldorfs Ex-Manager Klaus Allofs (69) und Sven Mislintat (53) trauten sich nicht, Klub-Legende Jens Langeneke (49) die Mannschaft anzuvertrauen. Lieber setzten sie auf Daniel Thioune (52), Markus Anfang (52) und Alexander Ende (47). Doch keiner brachte Fortuna nachhaltig auf Kurs. Die vergangenen 13 Monate wurden zum Trainer-Karussell ohne Happy End!

Jetzt, nach dem Absturz in die 3. Liga, bekommt Langeneke endlich seine Chance als Cheftrainer. Der Mann ist seit 20 Jahren im Klub! Manager Samir Arabi (47), der erst nach dem Abstieg kam, hielt zunächst ebenfalls an Ende fest. Doch auch dieser Versuch ging schief. Arabi erklärt: „Es gab Argumente, es so zu lassen. Am Ende haben wir es nie geschafft, richtig Ruhe reinzubringen.“

Genau dafür soll jetzt Langeneke sorgen. Einer, der als Abwehrspieler durchaus laut werden konnte. Einer, der mitgeholfen hat, Fortuna aus der 3. Liga bis in die Bundesliga zu führen.

Arabi: „Letztlich ist es wichtig, dass Trainer authentisch nach ihrer Überzeugung handeln. Aber sie dürfen nicht beratungsresistent sein.“ Ein Seitenhieb in Richtung Ende? Zumindest beim Spielsystem schien es mit der Anpassungsfähigkeit nicht immer weit her zu sein.

Sportdirektor Patrick Fabian (39) stellt klar, warum Langeneke nun den Vorzug bekkam: „Jens macht es jetzt nicht, weil er eine lange Vergangenheit im Klub hat, sondern weil er Inhalte mitbringt, die grundsätzlich besser zu unseren Ideen passen.“

Und weiter: „Es ist ja nicht so, dass man dogmatisch einen Weg verfolgt. Da brauchen wir den Austausch, ein Gefühl für die Gruppe und Gespräche mit den Spielern.“ Fabian bringt es auf den Punkt: „Es hilft nichts, den Spielern gegen ihr Gefühl irgendwas überstülpen zu wollen.“

Der Sportdirektor, zuvor im Nachwuchsleistungszentrum tätig, kennt Langeneke seit einem Jahr als Trainer. Sein Urteil: „Jens bringt eine große Überzeugung in sein Handeln ein. Er kann seine Ideen einer Gruppe sehr überzeugend vermitteln. Er weiß, wie man Spieler mitnimmt, kann auch deutliche Worte finden – und die kommen bei den Spielern an. Er versteht es, das Zwischenmenschliche zu bedienen. Und er ist ein Stück weit ein pragmatischer Trainer.“

Jetzt muss Langeneke liefern! In Rostock sitzt er erstmals als Cheftrainer auf Fortunas Bank (Sa., 14 Uhr/live bei Magenta Sport). Das große Ziel: Direkter Wiederaufstieg? Arabi bleibt vorsichtig: „Es sind noch 28 Spiele. Wir wollen das Bestmögliche machen.“

Auch Fabian setzt auf eine alte Fortuna-Taktik: „Wir schauen immer nur auf das nächste Spiel.“ Genau damit fuhren die Düsseldorfer schon 2012 und 2018 gut. Beide Male gelang der Aufstieg, ohne vorher groß darüber zu palavern. Vielleicht ist genau das jetzt wieder der richtige Weg …

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