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CDU in der Krise - Merz tauscht Vize-Generalin aus

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CDU in der Krise - Merz tauscht Vize-Generalin aus

Berlin – Wenige Tage nach der Wahlniederlage in Sachsen-Anhalt hat sich CDU-Chef Friedrich Merz (70) nun doch noch von seiner stellvertretenden Generalsekretärin Christina Stumpp (38) getrennt. Dabei hatte er den Posten der stellvertretenden Generalsekretärin vor vier Jahren extra für sie geschaffen.

Stumpp wurde im September 2022 durch den CDU -Parteitag auf den Posten gewählt, sollte sich insbesondere um eine bessere Verbindung der Parteizentrale in Berlin zu den Kreisverbänden und die Unterstützung bei Kommunalwahlen kümmern.

Jetzt das Aus nach dem verheerenden CDU-Absturz bei den Landtagswahlen in Sachsen-Anhalt – und noch desaströseren Umfragewerten für die kommenden Urnengänge.

Beide hätten „in persönlichen Gesprächen gemeinsam entschieden, dass Christina Stumpp das Amt der stellvertretenden Generalsekretärin am 21. September 2026 niederlegen wird“, teilte die CDU am Freitagabend mit. Friedrich M erz wolle als Nachfolger den ostdeutschen Abgeordneten Michael Hose (41) als kommissarischen Vize-Generalsekretär vorschlagen.

Über Stumpps Abgang wurde seit Tagen spekuliert. Das Portal Table.Briefings hatte am Mittwoch berichtet, dass Stumpp ihren Posten aufgeben werde, nachdem Merz ihr das nahegelegt habe. Doch sie dementierte: „Das ist unzutreffend“, schrieb Stumpp am selben Tag im Onlinedienst X. „Ich bin weiterhin stv. Generalsekretärin der CDU Deutschlands.“

Am Ende setzte sich aber der Parteichef durch. Merz erklärte nun, die aus Baden-Württemberg stammende Stumpp habe in den vergangenen vier Jahren „sehr gute Arbeit geleistet“. Bei der Neuaufstellung der Parteiführung sei es ihm aber „ein wichtiges Anliegen, dass wir als Partei der Deutschen Einheit West- und Ostdeutschland noch stärker personell abbilden“. Der aus Thüringen stammende Hose bringe „als Abgeordneter, Lehrer und ehemaliger Schulleiter aus Erfurt wichtige Perspektiven mit, die für die Arbeit im Präsidium der CDU Deutschlands von großem Mehrwert sind“.

Stumpp sprach laut Parteimitteilung von einer „großen Ehre und Freude“, dass sie sich „in den vergangenen vier Jahren in der CDU für unsere rund 72.500 ehrenamtlichen und hauptamtlichen kommunalen Vertreterinnen und Vertreter einsetzen“ durfte.

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