Ab 28. August in der ARD-Mediathek: ARD-Serie "Selling Sex": Wieso nicht Escort werden?
Nachdem Nelly (Ella Morgen) entnervt ihren Aushilfsjob gekündigt hat, entscheidet sich die Studentin für einen ungewöhnlichen Schritt: Sie wird Escort.
Die neue ARD-Serie "Selling Sex" scheut nicht vor expliziten Diskussionen rund um Lust und Erotik – scheitert aber dennoch am eigenen Anspruch.
In einer Reihe stehen, lächeln und sich von ihrer Chefin anmotzen lassen: Nelly (Ella Morgen) hat keinen Bock mehr auf ihren Catering-Job.
Aber Geld braucht sie trotzdem, denn von ihrem unbezahlten Praktikum kann sie die hohen Gebühren für ihr BWL-Studium nicht zahlen.
Kurzerhand tauscht sie auf Tipp ihrer Ex-Kollegin Giulia (Samirah Breuer) die strenge Uniform mit Krawatte gegen Kleider und Dessous ein und meldet sich in der neuen ARD-Serie "Selling Sex" bei einer Escort-Agentur an: "In der Wirtschaft nennt man das: radikalen Strategiewechsel." Neben der Mediatheken-Ausstrahlung zeigt das Erste am Freitag, 28.
August, ab 23.55 Uhr, alle sechs Folgen nacheinander.
Für Hauptdarstellerin Ella Morgen ist Nelly ihre bislang größte Rolle.
Die 27-jährige begann ihre Karriere am Theater und spielte unter anderem im ZDF-Film "Das Versprechen (2019) und in der Serie "Die Discounter" (2024) mit.
Nellys beste Freundin Bonnie (Manal Raga a Sabit) ist zunächst wenig begeistert von ihrer Idee.
Aber Nelly findet: "Wieso nicht?" Und die Agentur scheint ja auch seriös zu sein: Nelly muss zum Gesundheitsamt, bekommt einen Prostitutionsschein und eine Steuernummer.
Außerdem gelten ein paar Regeln: "Immer deine eigenen Kondome, nie deinen echten Namen, nie deine private Telefonnummer und kein Treffen mit dem Kunden auf privater Ebene – niemals", erklärt Agenturchefin Maxine (Anna von Auersperg): "Die wilden Zeiten sind vorbei." Viel Lust, wenig Romantik Wild wird es für "Aurora", wie sich Nelly im Job nennt, trotzdem: Die Serie scheut sich nicht, Sex und alles, was so dazugehört, unverblümt und faktisch zu zeigen.
Dadurch geht in der ein oder anderen Szene vielleicht die Erotik verloren, was aber nicht weiter schlimm ist: Die Serie und Nelly haben einen ziemlich pragmatischen Blick auf Sexarbeit – was für andere das tägliche Meeting ist, sind für "Aurora" eben die Treffen mit ihren Kunden.
Ihre Lust steht dabei nicht unbedingt im Vordergrund.
"Ich fake den immer", sagt Nelly irgendwann schulterzuckend über ihren eigenen Orgasmus.
5News hat diese Zusammenfassung aus dem öffentlichen Feed der Quelle übernommen. Der vollständige Artikel mit allen Details steht auf www.stern.de — der Inhalt gehört Stern.