Apfelanbau: Altes Land erwartet trotz Hitze solide Apfelernte
Hitze und Trockenheit machen den Apfelbauern im Alten Land weniger aus als angenommen.
Die Betriebe beregnen mit Flusswasser.
Warum die Ernte dennoch nicht so gut wie im vergangenen Jahr ausfällt.
Die professionellen Obstbaubetriebe im Alten Land sehen der Apfelernte trotz der Trockenheit positiv entgegen.
Als Ausgleich zum fehlenden Regen haben viele Landwirte ihre Anlagen zur Frostschutzberegnung eingesetzt. „Da, wo Wasser vorhanden ist, wie grundsätzlich an der Elbe zum Beispiel, ist Trockenheit eher kein Problem.
Es wird beregnet“, berichtet Matthias Görgens, stellvertretender Leiter der zur Landwirtschaftskammer Niedersachsen gehörenden Obstbauversuchsanstalt Jork.
Die Bauern nutzen auch das Süßwasser aus den Flüssen Oste, Schwinge, Lühe und Este.
Inzwischen mische sich das Wasser aber mit dem Salzwasser der Nordsee, das in die Elbe fließt.
Damit sei die Nutzung eingeschränkt.
Wenn es in den nächsten Tagen nicht mehr so heiß werde, müsse aber auch nicht gegen drohenden Sonnenbrand beregnet werden.
Wo kein Wasser vorhanden sei, werde es den Äpfeln bei Hitze zu warm und das Wachstum der Früchte leide. „Also je nachdem, wie ein Betrieb über Wasser verfügt.
Bei uns ist das also kaum ein Problem“, erklärte der Experte.
Er sieht sogar einen Vorteil des trockenen Sommers: „Die Sonne bringt Zucker und Zucker guten Geschmack“.
Das hätten bereits die frühen Sorten wie Delba Esteval gezeigt.
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