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Beide nicht im Bayern-Kader - Darum war Ndiaye in Elversberg und Boey nicht!

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Beide nicht im Bayern-Kader - Darum war Ndiaye in Elversberg und Boey nicht!

Elversberg – Wie geht es beim FC Bayern mit Sacha Boey (26) weiter? Nachdem sich im Transferfenster keinen Abnehmer für den Rechtsverteidiger gefunden hatte, stand der Flop ausgerechnet an seinem Geburtstag beim 2:1 in Elversberg nicht im Kader. Trainer Vincent Kompany (40) hatte den Sollte-weg-Star für das Sonntagabend-Spiel nicht ins 20er-Aufgebot berufen. Auffällig: Boey war beim Sieg gegen den Dorfklub im Saarland nicht mit dabei – Mittelfeld-Juwel Bara Sapoko Ndiaye (18), der es auch nicht in den Kader geschafft hatte, hingegen schon. Eine Ausbootung von Boey? Max Eberl (52) klärte nach Abpfiff auf!

Auf BILD-Nachfrage sagte der Sportvorstand des deutschen Rekordmeisters in den Kabinen-Containern auf der Großbaustelle in der Ursapharm-Arena an der Kaiserlinde: „Serge war mit dabei. Bei Serge war eben noch so ein bisschen Rest-Risiko, deswegen haben wir einen Spieler mehr mitgenommen.“

Was Eberl meint: Die unterschiedliche Behandlung von Boey und Ndiaye lag an Serge Gnabry (31). Der deutsche Nationalspieler kehrte knapp fünf Monate nach seinem Adduktoren-Ausriss im rechten Oberschenkel und dem bitteren WM-Aus auswärts in Elversberg zurück. Für den Fall, dass nach der Reise oder beim Aufwärmen doch wieder leichte Probleme bei Gnabry auftreten, hatten die Münchner Ndiaye als Backup mitgenommen. Das Senegal-Talent (im Sommer fest verpflichtet von der Afrika-Akademie Gambinos Stars aus Gambia) machte sich sogar mit den Ersatzspielern vor der Partie und in der Halbzeitpause warm. Boey war stattdessen daheim.

Der Franzose sollte im Sommer eigentlich verkauft werden. Während es für den 49,5-Mio.-Portugiesen João Palhinha (31/für 14 Mio. Euro zu Benfica Lissabon) und für Bryan Zaragoza (24/ausgeliehen mit Kaufoption an Espanyol Barcelona) Abnehmer gab, fand sich für Boey keiner. Der Flop, der im Januar 2024 für 30 Mio. Euro von Sportdirektor Christoph Freund (49) geholt worden war, trainierte am Ende des Transferfensters nicht mehr mit dem Team und war auch auf dem Paulaner-Team-Foto nicht mit drauf. Doch nach dem Verbleib wurde der Abwehrspieler wieder ins Training eingegliedert und auch aufs Mannschaftsfoto genommen.

Kompany hatte am Samstagvormittag über Boey gesagt: „Ich hätte mir als Spieler auch gewünscht, dass ich Klarheit und Ehrlichkeit bekomme in dieser Situation. Aber jetzt ist die Transferperiode vorbei. Ich bin Trainer dieser Mannschaft und Sacha gehört zu dieser Mannschaft – und meine einzige Rolle ist jetzt, dass Sacha Leistung bringt und das Gefühl bekommt, dass er von uns die Unterstützung bekommt, um ein besserer Spieler zu werden.“

Doch dann machte ihm der Trainer wenig Hoffnung auf viele Einsätze: „Die Realität ist aber, dass wir allein auf seiner Position rechts hinten mit Konrad Laimer und Josip Stanisic schon einen harten Konkurrenzkampf haben – da weiß Sacha natürlich auch, dass es ein bisschen Geduld und sehr, sehr viel Arbeit braucht. Aber im Fußball kann alles passieren, wenn man die richtige Einstellung hat.

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