Gewitterbilanz: Weniger Blitze in Rheinland-Pfalz als in früheren Jahren
In anderen Bundesländern hat es in diesem Jahr deutlich häufiger geblitzt.
Wie sich Experten das erklären In Rheinland-Pfalz hat es im laufenden Jahr nach Zahlen des Münchner Blitzortungsunternehmens Nowcast insgesamt 44.500 Mal geblitzt.
Damit lag die Blitzdichte zwischen Westerwald und Südwestpfalz bis zum 18.
September um deutliche 37 Prozent unter dem Mittelwert aus den Jahren 2016 bis 2025.
Im Ranking der Bundesländer rangierte Rheinland-Pfalz damit bei der absoluten Zahl der Blitze auf dem zehnten Platz.
Vorne lagen die flächenmäßig größten Länder Bayern mit 226.000 sowie Niedersachsen mit 178.200 Entladungen.
Bundesweit lag die Zahl der Blitze mit 1,06 Millionen Nowcast zufolge etwa 15 Prozent unter dem Mittelwert der vergangenen zehn Jahre, jedoch noch immer deutlich über dem Tiefstand des Vorjahres.
Auf die höchste Blitzdichte kam diesmal Schleswig-Holstein.
Der blitzreichste Monat 2026 sei wie üblich der Juni gewesen.
Die deutschlandweit blitzreichsten Orte lagen demnach mit Wilhelmshaven sowie den Landkreisen Cuxhaven und Lüneburg allesamt in Niedersachsen .
Trockenheit dürfte zu geringer Gewitteraktivität beigetragen haben Die Mitte Deutschlands zählte nach Angaben von Nowcast im laufenden Jahr mit dem Osten und Teilen des Südens zu den Regionen mit geringer Gewitteraktivität.
Dort habe es in diesem Sommer wenig Niederschläge gegeben. „Die Trockenheit dürfte auch zur geringen Gewitteraktivität beigetragen haben“, erklärte Nowcast.
Für kräftige Gewitter sei nämlich unter anderem ausreichend Feuchtigkeit in der Atmosphäre erforderlich.
In die Zählung flossen alle Blitze ein - also die, die auf dem Boden einschlugen, und die, die die Erde nicht berührten.
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