Angler entdeckt Auto: Manta-Wrack aus der Donau zieht Besucher in Neu-Ulm an
Vermutlich mehr als 50 Jahre lang lag ein Opel Manta im Schlamm der Donau.
Nun zieht das morbide Ausstellungsstück in Neu-Ulm viele Neugierige an.
Wem der Wagen gehört, ist offen.
Nahezu überall ist Rost und Schlamm, das demolierte Dach liegt auf den Sitzen, die breiten Reifen sind platt: Der Opel Manta, der mutmaßlich mehr als 50 Jahre in der Donau lag, ist in einem erbärmlichen Zustand.
Und das wird wohl auch so bleiben, wie Geschäftsführer Peter Wirsching erzählt, der den legendären Kultwagen derzeit auf dem Gelände der Oldtimerfabrik in Neu-Ulm ausstellt. „Was der Regen wegwäscht, darf weg, aber der Rest ist wirklich morbides Kunstwerk im weitesten Sinne.“ Probesitzen sei nicht mehr möglich, anschauen schon.
Angebliche Goldsucher „Wir haben jeden Tag 50 bis 100 Leute, die kommen, stehen und schauen“, sagt Wirsching, der den Wagen – seinen Angaben nach ist es ein Manta A – seit dem Fund ausstellen darf.
Einmal hätten Besucher allerdings die Reifen aufgeschlitzt auf der Suche nach Gold, wie sie sagten. „Der Manta regt die Fantasie an.“ Zuvor hatten Medien berichtet.
Fünf Meter tief im Fluss Ende Mai hatte ein Angler in Elchingen (Landkreis Neu-Ulm) das Fahrzeug in der Donau entdeckt.
Feuerwehr, Wasserwacht und Technisches Hilfswerk rückten an.
Taucher lokalisierten den Wagen in rund fünf Metern Tiefe.
Mit einem Kran wurde er aus dem Wasser gehoben.
Mehr als 50 Einsatzkräfte waren über sieben Stunden mit dem Oldtimer beschäftigt.
Mittlerweile hat der Regen einen Teil des Donau-Schlammes weggespült und die Wagenfarbe freigegeben – der Sportwagen ist in ikonischem Gelb, Baujahr wahrscheinlich um 1970.
Manta heute noch Kult Das sportlich geschnittene Coupé hatte in den 70er und 80er Jahren eine große Fangemeinde.
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