Garten: Warum es gut ist, hin und wieder kleine Löcher in den Rasen zu stechen
Wer einen schönen Rasen möchte, kennt diese Technik vermutlich bereits: Beim Aerifizieren wird die Grünfläche intensiv durchlöchert.
Was bewirkt das? Ein Rasen voller Löcher – das klingt erst einmal eher wie ein Problem als nach cleverer Gartenpflege.
Aber bei vielen passionierten Hobbygärtnern ist es genau das: Wer seine Grasfläche nämlich regelmäßig „belüftet“, schafft optimale Bedingungen für gesundes Wachstum. „Aerifizieren“ nennt sich die Methode.
Besonders, wenn der Rasen trotz ausreichend Dünger und Wasser nicht leuchtend grün aussehen will, Moos ansetzt oder sich nach starkem Regen Pfützen bilden, ist es eine gute Idee, ihn zu durchlöchern.
Ist die Erde zu fest, gelangt weniger Sauerstoff an die Graswurzeln.
Außerdem kann Regenwasser schlechter versickern und kommt deshalb nicht dorthin, wo der Rasen es verwerten könnte.
Die Folge: kahle oder braune Stellen und ein traurig aussehender Rasen.
Hier setzt das Aerifizieren an: Es lockert einen verdichteten Boden wieder auf.
Was muss man für gut belüfteten Rasen tun? Beim Aerifizieren werden mehrere Zentimeter tiefe Löcher in den Boden gestochen.
Sie bilden kleine Kanäle, durch die Luft, Wasser und Nährstoffe wieder in den Wurzelbereich des Rasens gelangen.
Das kann dazu beitragen, dass die Fläche dichter und gesünder nachwächst.
Auch Moos kann so zurückgedrängt werden, weil es auf lockerem und gut durchlässigem Boden schlechtere Bedingungen vorfindet.
Allerdings reicht es nicht, einfach wahllos mit einem Spaten Löcher in die Grasfläche zu stechen.
Für eine ausreichende Tiefe und eine möglichst gleichmäßige Verteilung gibt es spezielle Aerifizierer.
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