Nach Klinik-Drama - Sportverbot für Torwart von Lok Leipzig
Was war das für eine Aufregung um Justin Duda! Der zweite Torwart von Fußball-Regionalligist Lok Leipzig klagte während des Spiels bei Tasmania Berlin plötzlich über Unwohlsein und musste notversorgt werden. Grund soll eine Verletzung bei der Erwärmung gewesen sein, bei der Duda ein Knie eines Mitspielers gegen den Kopf bekommen haben soll. Er wurde mit dem Krankenwagen und mit Verdacht auf Gehirnerschütterung in eine Berliner Klinik gebracht.
Dort wurde er eingehend untersucht, und der Verdacht bestätigte sich. Derweil harrten Mitspieler Elias Strassner und Zeugwart Silvio Schönke in der Klinik aus, um ihn nach den Untersuchungen zurück nach Leipzig zu bringen – falls er zur Überwachung nicht in der Klinik bleiben musste. Dieser Fall trat jedoch nicht ein.
Sport-Geschäftsführer Toni Wachsmuth erklärt: „Justin ist am Abend wieder nach Leipzig gekommen. Er musste für keine Folgeuntersuchungen dort bleiben. Wir werden ihn Schritt für Schritt wieder an den Sport heranführen.“ Ein sogenanntes „Concussion Protocol“ schreibt vor, wie mit Sportlern in diesem Fall zu verfahren ist. Wachsmuth: „Das heißt, Justin wird mal eine Woche kein richtiges Fußballtraining machen.“ Sein geplanter Einsatz im Testspiel am Donnerstag in Zwenkau fällt damit flach.
Der Sportchef: „Bei Kopfverletzungen ist immer Vorsicht geboten und wir gehen da auch kein Risiko ein.“
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