"Inspector Ikmen – Tod in Istanbul": Mördersuche am Bosporus
Nach einem eher unauffälligen Deutschlandstart bei Magenta TV zeigt das ZDF die Krimiserie nach der aktuell 28-teiligen Romanreihe der Britin Barbara Nadel nun erstmals im Free-TV.
Ende 2024 feierte die britisch-amerikanisch-türkische Adaption der Romane der Britin Barbara Nadel bei Magenta TV einen unauffälligen Deutschlandstart.
Ab Sonntag ist der Achtteiler "Inspector Ikmen – Tod in Istanbul" (Drehbuch: Ben Schiffer, Regie: Niels Arden Oplev) jeweils am späteren Abend in Doppelfolgen wöchentlich im Free-TV im ZDF zu sehen.
Der erfahrene Mordermittler Cetin Ikmen wird von Haluk Bilginer verkörpert.
Der 72-jährige türkische Schauspieler wurde durch die britischen Serien "EastEnders" und "Spooks" sowie Tom Tykwers Kinofilm "The International" auch international bekannt.
Zu Beginn der neuen Krimiserie bekommen Inspector Ikmen und seine Partnerin Ayse Farsakoglu (Yasemin Kay Allen) einen neuen Kollegen.
Mehmet Suleyman (Ethan Kai) ist nach dem Tod seiner Mutter von London in seine Geburtsstadt zurückkehrt.
Angeblich, weil er seinen Vater besser kennenlernen möchte.
Tatsächlich jedoch möchte er heimlich herausfinden, ob der Unfall, bei dem seine Ex-Freundin Leyla, eine Investigativjournalistin, schwer verletzt wurde, wirklich ein Unfall war.
Klassische, unaufgeregte Krimiunterhaltung In seinem Auftaktfall ermittelt das Trio im Mord an der Studentin Gödze.
Verdächtig erscheinen sowohl ihr strenger Vater (Haydar Köyel) als auch ihr Verlobter, der Hotelier Mesut Çalak (Bariş Kişlak), der durch den Unfalltod seiner ersten Frau an sein Vermögen gekommen war.
Hatten die Männer erfahren, dass Gödze heimlich nach Kanada gehen wollte? Oder dass sie einen anderen hatte? Neben den Fällen räumt die Serie auch dem Privatleben des Titelhelden viel Platz ein.
Der Familienmensch erwartet mit seiner Frau gerade das dritte Kind, Tochter Çiçek (Deniz Ülkü), die im Gödze-Fall nützliche Hinweise liefert, stammt aus einer früheren Beziehung des Ermittlers.
Trotz zahlreicher Wendungen und gelegentlich etwas konstruiert wirkender origineller Einfälle bleibt "Inspector Ikmen" insgesamt klassische, unaufgeregte Krimiunterhaltung.
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