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Bauministerkonferenz: Bund und Länder wollen Baukosten senken

Stern ·
Bauministerkonferenz: Bund und Länder wollen Baukosten senken

Mehr Wohnungen, bezahlbare Mieten und Immobilien: Das Erfüllen politischer Versprechen beim Bau wird durch die hohen Baukosten erschwert.

Jetzt wollen Bund und Länder ihre Kräfte stärker bündeln.

Die Baukosten in Deutschland sollen nach dem Willen von Bund und Ländern sinken.

Die hohen Kosten gelten den Ministerinnen und Ministern als Hindernis für mehr Wohnungen und bezahlbare Mieten, wie sie nach der 149.

Bauministerkonferenz in Berlin deutlich machten.

Bundesbauministerin Verena Hubertz (SPD) nannte bezahlbaren Wohnraum „eine der drängendsten Fragen unserer Zeit“.

Bund und Länder unterzeichneten eine Vereinbarung für eine gemeinsame Plattform „Kostenreduziertes Bauen“.

Erfolgreiche Ansätze für günstiges Bauen in den einzelnen Ländern sollen so mehr Bekanntheit und Verbreitung finden. „Eine der drängendsten Fragen unserer Zeit“ Hubertz sagte, Baugenehmigungszahlen und Branchenerwartungen hätten sich in den vergangenen 13 Monaten zwar positiv entwickelt.

Aber: „Wir kommen von einem niedrigen Niveau.“, räumte die Ministerin ein.

Kostensteigende Standards und Normen sollen nun überarbeitet werden, an verschiedenen Stellen soll im Baurecht vereinfacht werden.

Berlins Bausenator Christian Gaebler (SPD) unterstrich als gemeinsames Ziel, Bauen einfacher und kostengünstiger zu machen.

Nur bei sinkenden Baukosten könnten bezahlbare Mieten und Kaufpreise erreicht werden, mahnte Hamburgs Senatorin Karen Pein (SPD).

Gesetz für „Gebäudetyp E“ bis Jahresende Dem einfacheren und günstigeren Bauen soll auch der neue „Gebäudetyp E“ dienen, bei dem von nicht sicherheitsrelevanten Standards abgewichen werden kann.

Doch anders als in den Bauordnungen der Länder fehle im Bundesrecht noch eine entsprechende Regelung, wie NRW-Bauministerin Ina Scharrenbach (CDU) erläuterte.

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