Fußball-Bundesliga: Ein Fingerschnipsen von Topform entfernt? Bayern unter Druck
Zwei Spiele, zwei ärgerliche Unentschieden.
Für den FC Bayern geht es in den kommenden Wochen um sehr viel.
Ob Manuel Neuer im Bundesliga-Topspiel mitwirken kann, lässt Trainer Vincent Kompany offen.
Mit einem Fingerschnipsen unterstrich Vincent Kompany seine Worte.
Der Bayern -Trainer sprach davon, dass das Starensemble ganz nah an seiner „allerbesten Version“ sei.
Doch nach den zwei nicht gewonnenen Spielen in der Bundesliga beim FC Augsburg (2:2) und in der Champions League bei Viking Stavanger (3:3) rücken statt der Pluspunkte im Münchner Spiel die Mankos und der Platzverweis für Michael Olise in den Fokus.
Wohl wieder ohne Neuer Der deutsche Fußball-Rekordmeister lag zuletzt nach 8,4 und 71 Sekunden zweimal schnell zurück, zudem wies die so stabile Defensive wiederholt Lücken in der Restverteidigung auf.
Kompany berichtete vor dem richtungsweisenden Heimspiel am Samstag (18.30 Uhr/Sky) gegen RB Leipzig, dass er sein Team „scharf“ erlebt habe. „Wir wollen voll angreifen, wir spielen zu Hause, wir haben Hunger“, sagte der 40-Jährige, der voraussichtlich erneut auf Manuel Neuer im Tor verzichten muss.
In „innerlicher Alarmbereitschaft“ stellte Kapitän Joshua Kimmich in der bislang frustrierenden Woche fest, dass man ein bisschen hinterherlaufe.
In der Bundesliga liegt der Doublesieger hinter Dortmund und Spitzenreiter Freiburg, gegen die es in den nächsten Wochen geht, nur auf dem dritten Platz.
Zudem treffen die Bayern im Pokal auf Magdeburg und in der Königsklasse, in der sie in der Ligaphase nur Zehnter sind, auf den FC Arsenal und Atlético Madrid.
Siege müssen her „Jetzt kommen so Wochen, in denen man sich auf jedes Spiel freuen kann und wo man in jedem Spiel sagen kann, wir messen uns mit den Allerbesten“, sagte Kompany.
Seine „super Profis“ wüssten, dass man jetzt „am besten auf dem Platz“ rede.
Siege am Stück müssen her, damit die Münchner nicht schon früh ins Hintertreffen geraten oder im Falle einer Pokal-Sensation sogar einen Titel verspielen. „Jetzt haben wir erst mal Leipzig“, sagte Sportvorstand Max Eberl.
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