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Anschlag im Auftrag Russlands?: Mutmaßliche Saboteure nach Starlink-Anschlag festgenommen

Stern ·
Anschlag im Auftrag Russlands?: Mutmaßliche Saboteure nach Starlink-Anschlag festgenommen

Das Starlink-Netz hält die ukrainischen Streitkräfte online.

Nach einem Brandanschlag auf eine Bodenstation in Polen werden Männer in Deutschland festgenommen.

Steckt Russland dahinter? Ein Brandanschlag in Polen, zwei Festnahmen in Baden-Württemberg und der Verdacht auf russische Drahtzieher: Die Ermittlungen zum Feuer in einer Starlink-Bodenstation reichen über Landesgrenzen hinweg.

Das Satellitennetz ist ein strategisch wichtiger Bestandteil der ukrainischen Verteidigung im Krieg gegen Russland .

In Nürtingen bei Stuttgart wurden zwei Männer festgenommen, die den Anschlag auf die Starlink-Anlage verübt haben sollen.

Die Regierung in Warschau vermutet russische Geheimdienste hinter der Tat.

Der Fall ist Thema auf höchster politischer Ebene. „Auf Antrag der polnischen Geheimdienste hat die deutsche Polizei zwei türkische Staatsbürger festgenommen, die verdächtigt werden, die Starlink-Station in Masowien angezündet zu haben“, schrieb Polens Regierungschef Donald Tusk auf X.

Die mutmaßlichen Saboteure würden sich vor der polnischen Justiz verantworten müssen.

Mehrere Festnahmen und Durchsuchungen Das Landeskriminalamt in Stuttgart bestätigt, dass zwei türkische Staatsangehörige in der Bahnhofstraße in Nürtingen auf polnisches Ersuchen hin festgenommen wurden - ohne Angaben zu den Hintergründen zu machen.

Der Zugriff erfolgte demnach durch Spezialkräfte des Mobilen Einsatzkommandos (MEK).

Außerdem soll die Polizei in Berlin-Spandau laut „Bild“ einen weiteren Verdächtigen gefasst haben, möglicherweise den Fahrer der beiden anderen Männer .

Die „Schwäbische Zeitung“ berichtet von einer weiteren Festnahme einer Frau in Karlsruhe.

Sie soll Verbindungen zur organisierten Kriminalität haben.

Die Behörden äußern sich zu diesen beiden angeblichen Festnahmen allerdings nicht.

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