"Liebe braucht Meer": "Erst die Kultur, dann die Arbeit"
Insolvenzberaterin Lissi (Morgane Ferru) soll in der Bretagne eine Austernzucht auf Vordermann bringen.
Doch die Mitarbeiter der Firma misstrauen ihr im ARD-Freitagsfilm "Liebe braucht Meer" von Anfang an.
Nur der sympathische Alain (David Vormweg) scheint ihr wohlgesonnen zu sein.
Schroffe Felsklippen, Strände, grüne Hügel und Felder und den Atlantik direkt vor der Haustür: Das Hafenstädtchen Cancale in der Bretagne und seine Umgebung könnten glatt auf einer Postkarte zu sehen sein.
Doch die Insolvenzberaterin Elisabeth "Lissi" Strack (Morgane Ferru) bleibt keine Zeit, den Anblick zu genießen.
Schließlich ist sie mit ihrer taffen Mutter Silvia (Margarita Broich) hier, um eine ansässige Austernzucht für ihren Auftraggeber entweder zu sanieren oder abzuwickeln.
Das stellt sich in der romantischen Komödie "Liebe braucht Meer" (bereits ab Donnerstag, 27.
August, in der Mediathek zu sehen), die die ARD nun erstmals zeigt, jedoch bald als eine schwierigere Aufgabe als gedacht heraus.
Schon die Anreise in den Nordwesten Frankreichs gestaltet sich schwierig: Nachdem ein äußerst mürrischer Busfahrer Mutter und Tochter abgesetzt hat, wird Silvia von Alain (David Vormweg) angefahren.
Für die strenge Frau geht es verletzt direkt zurück nach Deutschland, während die gutmütige und empathische Lissi in Cancale bleibt.
Insgeheim ist sie darüber sogar froh: Endlich kann sie sich ohne ihre Mutter in ihrem Beruf beweisen.
Lissi versucht auf ungewöhnliche Art und Weise, Investoren für die Firma zu begeistern.
Die Mitarbeiter der Austernzucht sind jedoch trotz ihrer guten Absichten alles andere als kooperativ, muss sie dabei schnell feststellen.
Besonders Betriebsrat Victor (Filip Peeters) – "Was soll die denn von unserer Arbeit verstehen?" – und die Büroleiterin Marianne (Susi Stach) würden Lissi am liebsten direkt wieder loswerden.
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