Harrys emotionales Diana-Interview - „Manchmal stelle ich ihr Fragen – und bekomme Antworten“
London – Er vermisst sie noch immer jeden Tag. Prinz Harry (42) hat in einem Interview mit dem Magazin „GQ“ offen über seine tiefe Trauer um seine Mutter Diana (†36) gesprochen. Die Prinzessin von Wales, auch bekannt als Königin der Herzen, starb 1997 bei einem Autounfall in Paris. Harry war damals gerade einmal zwölf Jahre alt.
In dem Interview wird deutlich, wie sehr Harry bis heute unter dem Verlust leidet. Er denke „fast jeden Tag“ an Diana. Der Prinz im Interview mit „GQ“: „Es ist einfach ein schneller Gedanke wie: ‚Wow, vermisse dich. Frage mich, wie die Welt wäre, wenn du noch hier wärst. Frage mich, wie meine Familie wäre, wenn du noch hier wärst.‘“ Er führte weiter aus: „Ich gehe nicht allzu tief. Ich sitze nicht da – auch wenn ich das vielleicht sollte –, aber ich sitze nicht da und ergründe wirklich tiefgehend: ‚Wie fühle ich mich eigentlich?‘“
Bewegend: Bis heute fühlt er sich seiner vor 29 Jahren verstorbenen Mutter sehr nah, berichtet: „Da gibt es Fragen, die ich mir stelle. Manchmal gibt es Fragen, die ich ihr stelle, auf der Suche nach einer Art Antwort, und manchmal bekomme ich eine Antwort.“ Auf die Frage nach den „Reaktionen“, die er erhält, verriet Harry: „Es besteht nach wie vor eine Verbindung zu meiner Mutter; ich spüre ihre Energie tatsächlich in bestimmten Momenten und in gewissen Lebensphasen.“
Unvergessen sind die Bilder, wie Harry 1997 mit 12 Jahren, kalkweiß und um Fassung bemüht, hinter dem Sarg seiner Mutter herlief. Millionen Zuschauer, die diese Bilder sahen, wollten den kleinen Jungen am liebsten trösten. Denn der Mensch, der das bisher tat, war plötzlich verschwunden: Lady Di starb am 31. August 1997 im Alma-Tunnel von Paris bei einem schweren Autounfall. Harry berichtete schon in früheren Interviews, wie er nach dem Tod seiner Mutter in einen Verdrängungsmodus geriet, versuchte mit aller Kraft, seine Gefühle zu unterdrücken. Er beschrieb Angstzustände und Chaos als Folgen dieser Strategie.
Im GQ-Interview berichtet er, dass ihm vor allem professionelle Unterstützung geholfen habe, wieder zu sich selbst zu finden. Eine Therapie habe für ihn viel verändert, weil sie ihm die Erlaubnis gab zu trauern. Harry sprach zudem über seine Hoffnungen auf eine Versöhnung mit Prinz William und König Charles. Auch wenn die Chancen dafür aktuell laut Palast-Beobachtern nicht besonders rosig stehen: Eine Versöhnung seiner zerrissenen Familie – das wäre wohl das größte Geschenk, das Harry seiner verstorbenen Mutter machen könnte.
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