Fußball-Bundesliga: Patrik Schick schießt Leverkusen zum Sieg gegen Leipzig
Bayer Leverkusen hält dank eines Heimsiegs gegen RB Leipzig den Kontakt zu den oberen Tabellenplätzen und beschert den Sachsen eine ungemütliche Länderspielpause. Die Werkself gewann 2:0 (1:0) durch Treffer von Patrik Schick (44. Minute) und Sommertransfer Miguel Gutiérrez (57.).
Mit dem Sieg überholt Leverkusen die Leipziger in der Tabelle und steht mit sieben Punkten auf Platz fünf. Für das Team von Martín Demichelis ist es neben dem verpatzten Auftakt in der Champions League (1:4 gegen Como) bereits die zweite Niederlage in der Bundesliga.
Vor dem Anpfiff gab es eine Schweigeminute zu Ehren des langjährigen Leverkusener Spielers und Co-Trainers Peter Hermann, der im Alter von 74 Jahren am Samstag verstorben war . In der Leverkusener Fankurve prangte ein Banner mit der Aufschrift: »Eine treue Seele des Fußballs – Ruhe in Frieden, Peter Hermann.«
Die Partie kam anschließend nur behäbig in Gang. Die Orientierungssuche im Leverkusener Spiel gipfelte in einem Pass von Edmond Tapsoba ins Seitenaus: Wegen seines schwarzen Shirts hatte er Trainer Carles Martínez offenbar mit einem Mitspieler verwechselt.
Bei Leipzig musste der Offensivspieler Brajan Gruda bereits in der 26. Minute verletzt vom Feld. Er schien Probleme mit der rechten Bauchmuskulatur zu haben. Unklar ist, ob die Verletzung seinen Einsatz für Jürgen Klopps DFB -Team und damit Grudas erste Minuten für die Nationalmannschaft gefährdet.
Torchancen gab es zunächst kaum. Ein Treffer von Christopher Nkunku wurde wegen einer knappen Abseitsstellung in der Entstehung aberkannt. Der Leipziger Rückkehrer, der bereits von 2019 bis 2023 bei RB war, hatte bereits seinen altbekannten Luftballon-Torjubel vorgeführt (34.).
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Im zweiten Durchgang war es dann der für den DFB nominierte Ridle Baku, der er eine flache Flanke genau vor die Füße von Leverkusens Gutiérrez abwehrte. Dessen Schuss von der Strafraumkante fälschte Baku anschließend so unglücklich mit den Armen ab, dass der Ball unter RB-Keeper Maarten Vandevoordt hindurch ins Tor rutschte (57.). Anschließend kontrollierte Leverkusen die Partie und ließ kaum mehr Angriffe der Leipziger zu.
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