Vor der Wahl in Sachsen-Anhalt: Siegmund nennt Schulze politisch „Flachzange“
Im direkten Duell wird der Ton zwischen Ulrich Siegmund und Sven Schulze scharf.
Der CDU-Politiker wird in der MDR-Wahlarena gefragt, ob sein Kontrahent für ihn ein Rechtsextremist ist.
AfD-Spitzenkandidat Ulrich Siegmund hat Ministerpräsident Sven Schulze (CDU) in der MDR-Wahlarena politisch als „Flachzange“ bezeichnet.
Auf die Frage, ob er diese Bezeichnung für seinen Kontrahenten verwenden würde, unterschied Siegmund zwischen Mensch und Politik. „Menschlich nicht, politisch ja“, sagte er.
Siegmund stellt sich hinter Weidel Hintergrund war eine Äußerung der AfD-Bundesvorsitzenden Alice Weidel, die am Wochenende alle Regierenden in Deutschland pauschal als „Flachzangen“ bezeichnet hatte.
Siegmund stellte sich hinter Weidel. „Ich finde es gut, dass wir eine klare Sprache sprechen, aber wir trennen ganz klar zwischen dem Menschlichen“, sagte er.
Mit Schulze würde er auch einen Kaffee trinken.
Der Ministerpräsident kritisierte Siegmunds Wortwahl. „Mir würde es nie einfallen, Sie als Flachzange zu bezeichnen“, sagte Schulze.
Es gebe „ein gewisses Niveau“, das eingehalten werden sollte.
Schulze verweist auf Siegmunds Umfeld Auf die Frage, ob Siegmund in seinen Augen ein Rechtsextremist ist, legte sich Schulze nicht fest. „Ich will das nicht beurteilen, was ihn als Person angeht.
Das kann ich auch nicht.
Aber ich weiß, mit wem er sich umgibt“, sagte der CDU -Politiker.
Die Menschen in Siegmunds Umfeld seien „sehr gefährliche, sehr extreme Menschen“.
Schulze warf ihm zudem vor, sich nicht deutlich genug von einem Foto distanziert zu haben, auf dem nach seiner Darstellung ein Hitlergruß zu sehen war.
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