AfD-Spitzenkandidat: Dieser Mann will Sachsen-Anhalt regieren – am liebsten allein
Ulrich Siegmund könnte der erste AfD-Ministerpräsident in Deutschland werden.
Wer ist der Mann, der gleichzeitig so volksnah und so radikal auftritt? Ulrich Siegmund strahlt.
Und das seit Wochen.
Der Spitzenkandidat der AfD wird die Landtagswahl in Sachsen-Anhalt gewinnen.
Das gilt als sicher.
Derzeit liegt die Partei laut Umfragen bei mehr als 40 Prozent.
Auf dem zweiten Platz die CDU mit gerade einmal halb so vielen Stimmen.
Für Siegmund ist seit einiger Zeit ohnehin nicht mehr die Frage, ob er mit der AfD stärkste Kraft wird.
Die Frage ist, ob es auch dazu reicht, Ministerpräsident zu werden.
Denn dafür bräuchte er die absolute Mehrheit der Sitze.
Sollten die SPD (derzeit 7 Prozent), die Grünen (5 Prozent) und das BSW (4 Prozent) den Einzug in den Landtag verpassen, würde Siegmund ein Ergebnis knapp über 40 Prozent reichen.
Andernfalls würden die restlichen Parteien wohl eine Anti-AfD-Koalition formen.
Einzig BSW-Gründerin Sahra Wagenknecht kokettierte in den vergangenen Tagen damit, ihre Partei würde Siegmund unter Umständen an die Macht helfen, sollte sie den Sprung über die Fünf-Prozent-Hürde schaffen.
Ulrich Siegmund will erster AfD-Ministerpräsident werden – am liebsten mit absoluter Mehrheit Ob nun aus eigener Kraft oder mithilfe des BSW – Ulrich Siegmund könnte zum ersten AfD-Ministerpräsidenten werden.
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