Berliner Verwaltung: Nach Hackerangriff: Senatsverwaltungen wieder am Netz
Wegen einer Cyberattacke waren zwei Senatsverwaltungen aus Sicherheitsgründen vom Netz genommen worden.
Nach mehr als einer Woche meldet sich die Senatskanzlei nun mit einem Update.
Nach der Cyberattacke auf das Berliner Landesnetz sind die beiden betroffenen Senatsverwaltungen wieder online. „Alle Senatsverwaltungen sind wieder ans Landesnetz Berlin angeschlossen und grundsätzlich arbeitsfähig“, teilte Berlins Regierender Bürgermeister Kai Wegner (CDU) mit.
Laut Senatskanzlei stehen damit auch die in den Bezirken genutzten Fachverfahren grundsätzlich wieder zur Verfügung. „Es ist allerdings nicht ausgeschlossen, dass es zu Beginn noch vereinzelt zu Beeinträchtigungen und Verzögerungen in den Arbeitsprozessen kommen kann.“ Der Hackerangriff war am 14.
August entdeckt worden.
Aus Sicherheitsgründen wurden daraufhin die beiden Senatsverwaltungen für Stadtentwicklung, Bauen und Wohnen sowie für Mobilität, Verkehr, Umwelt und Klimaschutz vom Landesnetz abgetrennt.
Sie waren seitdem vom Internet abgeschnitten, intern grundsätzlich aber arbeitsfähig.
Auszahlung von Wohngeld war gefährdet Die Probleme wirkten sich aber auf Bereiche aus, die an die Ressorts angeschlossen sind.
Betroffen waren die Auszahlung des Wohngelds und Leistungen aus dem Bildungs- und Teilhabepaket für Kinder und Jugendliche.
Die beiden Senatsverwaltungen hätten Sofortmaßnahmen zur Erhöhung ihrer IT-Sicherheit veranlasst, teilte die Senatskanzlei mit. „Dies beinhaltet auch eine kontinuierliche erhöhte Überwachung ihrer IT-Systeme.“
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