ID.Tiguan kommt! - VW schmeißt ID.4 und ID.5 aus dem Elektro-Regal
Aus zwei mach einen – und gib ihm einen Namen, den jeder kennt! VW ersetzt ID.4 und ID.5 durch den neuen ID.Tiguan! Der Verbrenner-Tiguan bleibt natürlich im Programm.
Mit 4,62 Metern ist der elektrische Tiguan rund acht Zentimeter länger als sein Namensvetter. Optisch orientiert er sich an den neuen Elektro-Modellen ID.Polo und ID.Cross. Erstmals gibt es ein ID-Modell zudem als sportliche R-Line.
Los geht es bei 42.695 Euro. Damit kostet der ID.Tiguan gut 2000 Euro mehr als der vergleichbare ID.4 zuletzt. Der normale Tiguan startet bei 39.385 Euro.
Drei Antriebe stehen zur Wahl: Die Basis leistet 190 PS und soll mit 58-kWh-Akku bis zu 450 Kilometer schaffen. Der ID.Tiguan Pro kommt mit 286 PS und 77-kWh-Akku auf bis zu 600 Kilometer. Darüber rangiert der Pro 4Motion mit Allrad, 299 PS und rund 560 Kilometern Reichweite.
Schwachpunkt bleibt das Laden: maximal 105 kW beim Pure und 165 kW bei Pro und Pro 4Motion.
Innen macht VW vieles besser als bei den ersten ID-Modellen. Es gibt wieder zahlreiche Tasten und Knöpfe, einen 15-Zoll-Touchscreen und auf Wunsch sogar ein Beifahrerdisplay. Netter Gag: Die digitalen Instrumente lassen sich im Golf-4-Look samt blauer Beleuchtung anzeigen.
Beim Kofferraum muss sich der Elektro-Tiguan dagegen seinem Verbrenner-Bruder geschlagen geben: 534 statt 652 Liter. Dafür gibt es vorn einen zusätzlichen 32-Liter-Frunk.
Neuer Name, bessere Bedienung, bis zu 600 Kilometer Reichweite. Der ID.Tiguan macht vieles richtig – nur beim Ladetempo hätte VW mutiger sein dürfen.
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