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Er war Team-Kollege von Messi - Hier prügelt sich ein Olympiasieger

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Er war Team-Kollege von Messi - Hier prügelt sich ein Olympiasieger

Wieder einmal schlimme Szenen aus Argentinien. Immer wieder kommt es dort beim Fußball zu Gewalt-Exzessen. Diesmal war die Torneo de Reserva, die offizielle Nachwuchs- und Reserveliga des argentinischen Profifußballs, der Schauplatz. Und mittendrin war einer, der einst mit Superstar Lionel Messi (39) einen großen Erfolg feierte.

Die argentinischen Medien sprechen von einer absoluten Schande im Fußball. Nach dem Spiel der Reserveliga am Donnerstag zwischen Atlético Tucumán und Talleres de Cordoba kam es zu einer Massenschlägerei. Nach dem Abpfiff der Partie, die Tucumán 2:0 gewann, eskalierte die Situation aufgrund heftiger Fehlentscheidungen des Schiedsrichters völlig.

Mittendrin: Das Trainerteam von Talleres, darunter die bekannten Ex-Profis Rodrigo (36) und Lautaro „Laucha“ Acosta (38), sowie Spieler gerieten in heftige Handgreiflichkeiten mit gegnerischen Spielern, Betreuern und aufgebrachten Zuschauern am Spielfeldrand. Auf Videos ist zu sehen, wie das Brüderpaar austeilt und auch einstecken muss.

Auslöser waren zwei Rote Karten für die Gäste (4., 44.). In der Halbzeit protestierten die Acosta-Brüder so heftig, dass beide ebenfalls Rot sahen. Mit neun Mann und ohne Trainer hielt Talleres bis kurz vor Schluss das 0:0, kassierte dann aber ein Phantom-Tor, bei dem der Ball von der Unterkante auf die Linie prallte. Schiri Valentín Ibáñez Mesa gab trotzdem das Tor, kurz darauf fiel auch noch das 0:2. Klar, dass die Acostas sauer waren – und sich nach Abpfiff der Frust komplett entlud.

Der frühere Sevilla-Profi Lautaro „Laucha“ Acosta stand 2008 in Peking im Olympia-Team von Argentinien, das sich durch einen 1:0-Finalsieg gegen Nigeria die Gold-Medaille holte. Acosta war im Endspiel nicht dabei, hatte zuvor aber drei Einsätze. Seine Team-Kollegen waren u.a. Lionel Messi und Final-Torschütze Ángel Di María.

Jetzt drohen nach dem Prügel-Skandal Konsequenzen. Da die Beweislast durch die TV-Bilder erdrückend ist, ermittelt das Disziplinarkomitee des argentinischen Fußballverbandes (AFA). Den Acosta-Brüdern und einigen Spielern drohen nun drastische, monatelange Sperren.

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