Basketball: „Elefant im Raum“: NBA-Projekt in Europa gibt Rätsel auf
Im Herbst 2027 möchte die NBA Europe loslegen.
Doch bislang sind viele Fragen ungeklärt.
Die europäischen Topclubs könnten in den kommenden Monaten umworben werden wie noch nie.
Gemessen am Starttermin sind für das spannendste Basketball-Projekt der jüngeren Vergangenheit noch sehr viele Fragen ungeklärt.
In ziemlich genau einem Jahr will die NBA in Europa loslegen und das schillerndste Produkt ihres Sports auf einem neuen Kontinent etablieren.
Doch bisher stehen weder Modus noch Teilnehmer fest - und erst recht nicht, was aus dem bisherigen Premiumwettbewerb Euroleague wird. „Die NBA Europe ist der Elefant im Raum.
Ich weiß auch nicht viel mehr als ihr.
Es gibt noch mehr offene Fragen als Antworten“, sagte Bundesliga-Boss Stefan Holz dieser Tage zu Journalisten.
Wenn es im Oktober 2027 wirklich losgehen soll, bleibt nicht mehr viel Zeit, um entsprechende Strukturen aufzubauen - und um eine Einigung mit der privatwirtschaftlichen Euroleague hinzubekommen.
Euroleague bald mit 24 Teams? Die legt in dieser Woche wieder mit ihrem XXL-Betrieb los: Mit 20 Teams, darunter auch Dubai, 38 Spieltagen - und einem großen Selbstbewusstsein.
Die Botschaft Richtung Amerika lautet: Wir sind selbst stark. „Wir haben einen Plan, die Pyramide zu vergrößern und das Ökosystem auszubauen; wir werden keinen schlechten Deal abschließen.
Die Frage ist, was sie zu bieten haben“, sagte Euroleague-Geschäftsführer Chus Bueno jüngst in einer Medienrunde.
Die Euroleague ist eine funktionierende Maschine und hat sich im Laufe der Jahre massiv entwickelt.
Zuletzt klang sogar durch, die derzeitige Königsklasse auf dem Kontinent peile eine Erweiterung auf 24 Teams an.
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