"Der Magier im Kreml": Der Mann, der Putins Realität inszeniert
Viel wurde über Putins Aufstieg zur Macht geschrieben. Die Comic-Adaption "Der Magier im Kreml" erzählt ihn aus der Perspektive eines fiktiven Kreml-Beraters. Es ist ein Einblick in ein brutales System - von dem man leicht geblendet werden kann.
"Ihr habt Russland wieder zu dem gemacht, was es immer war - ein riesiges Gefängnis." In der Feststellung von Boris Beresowski liegt Ernüchterung. Der einst mächtige Oligarch, der an den Schalthebeln der russischen Macht saß, lebt mittlerweile im Exil, umgeben von Sicherheitskräften, die ihn vor Auftragskillern des Kreml schützen sollen. Später wird er tot aufgefunden. Hat er sich selbst erhängt, wurde er ermordet? Das ist unklar.
Unklar ist auch, ob Beresowski diesen Satz tatsächlich gesagt hat. Denn in "Der Magier im Kreml", aus dem diese Szene stammt, verwischen Realität und Fiktion. Wahr ist: Beresowski war ein mächtiger Russe, eine graue Eminenz, der eigenen Aussagen zufolge Wladimir Putin an die Macht brachte - sich später jedoch mit ihm überwarf, ins Ausland ging und 2013 unter ungeklärten Umständen starb.
5News hat diese Zusammenfassung aus dem öffentlichen Feed der Quelle übernommen. Der vollständige Artikel mit allen Details steht auf www.n-tv.de — der Inhalt gehört n-tv.