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Deutsche Bahn: Kommunen legen Alternative zur Bahn-Neubaustrecke vor

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Deutsche Bahn: Kommunen legen Alternative zur Bahn-Neubaustrecke vor

Eine neue Studie soll zeigen, wie die bestehende Strecke zwischen Hamburg und Hannover leistungsfähig ausgebaut werden könnte.

Die Auftraggeber versprechen geringere Kosten und frühere Verbesserungen.

Im Streit um die Bahnverbindung zwischen Hamburg und Hannover haben mehrere niedersächsische Kommunen eine Alternative zur geplanten Neubaustrecke vorgestellt.

Nach einer von ihnen beauftragten Studie könnte die bestehende Verbindung so erweitert werden, dass sie die vorgesehenen Kapazitäts- und Fahrzeitanforderungen ebenfalls erfüllt.

Das Konzept soll rund drei Milliarden Euro kosten und aus 14 einzeln umsetzbaren Modulen bestehen.

Fernzüge sollen teils bis zu 250 Kilometer pro Stunde fahren können Die Untersuchung wurde unter anderem von der Gemeinde Seevetal, der Samtgemeinde Hanstedt und dem Landkreis Harburg in Auftrag gegeben und vom Beratungsunternehmen Vieregg-Rössler erarbeitet.

Eine unabhängige Prüfung der Berechnungen liegt bislang nicht vor.

Auch eine aktuelle Bewertung der Deutschen Bahn zu dem Konzept gab es zunächst nicht.

Vorgesehen sind unter anderem ein viertes Gleis zwischen Bad Bevensen und Uelzen, zusätzliche kreuzungsfreie Gleisverbindungen in Stelle, Lüneburg und Celle sowie Umbauten der dortigen Bahnhöfe.

Auf freien Streckenabschnitten sollen Fernzüge bis zu 250 Kilometer pro Stunde fahren können.

Gutachter verspricht Fahrzeit von einer Stunde Nach den Berechnungen des Gutachters Martin Vieregg könnten ICE-Züge Hamburg und Hannover in knapp 60 Minuten verbinden.

Damit werde die im vierten Entwurf für den Deutschlandtakt vorgesehene Fahrzeit eingehalten.

Auch die erwarteten Zugzahlen könnten bewältigt werden, sagte Vieregg.

Die Kosten bezifferte er nach heutigem Preisstand auf rund drei Milliarden Euro.

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