Fernsehfilm: Drama „Neues Land“ zwischen Transformation und Tragödie
Ein ehemaliges Braunkohlerevier wandelt sich in einen idyllischen Ort für Ausflügler und Urlauber.
Für eine Familie war und ist alles Heimat - doch viel liegt im Verborgenen.
Es ist die perfekte Urlaubskulisse: tiefblaues Wasser, Strände, Marinas und weiße Boote im Sonnenlicht.
An den Ufern gibt es neu gebaute Hotels und Menschen, die unter großen Schirmen sitzen und sich nach Ruhe und Erholung sehnen.
Doch da sind auch Maschendrahtzäune, die ein gefährliches Sperrgebiet abgrenzen.
Schilder, die vor Lebensgefahr warnen, rot gefärbtes Wasser und Risse in Wänden.
Und da ist das kleine Neukirch, dessen Bürgermeister Walter Sedlitz (Jörg Schüttauf) gefährlich optimistisch zwischen Tourismus-Boom, Ignoranz und heiler Welt wandelt.
Wo einst Braunkohlebagger wühlten, hat sich die Region längst neu erfunden.
Doch zu welchem Preis? Eine Region und Familie im Umbruch Der Film „Neues Land“ erzählt die Geschichte einer Familie, die im ehemaligen sächsischen Braunkohlerevier mit den Herausforderungen des Strukturwandels kämpft und in der es ein dunkles Geheimnis gibt.
Walter Sedlitz ist nicht nur das Ortsoberhaupt, er ist auch Hotelier.
Ein Mensch, der viel zu oft „wir finden schon eine Lösung“ sagt und unangenehme Fakten gern weglächelt.
Als seine Tochter Ina (Jördis Triebel) nach vielen Jahren nach Neukirch zurückkommt, beginnt die Fassade zu bröckeln.
Sie überträgt ihren Erbteil am Familienhotel an ihre Nichte Mara (Lucy Gartner) - und macht als erfahrene Geologin entlang des neu angelegten Neukircher Sees besorgniserregende Beobachtungen.
Das ZDF zeigt „Neues Land“ am Montag (26.
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